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SCHÖNE FESTTAGE UND DANKE FÜR 2011 geschrieben am 24. Dezember 2011

Michi und sein Team wünschen Euch allen schöne Weihnachten und für 2012 viel Glück, Gesundheit und Erfolg! An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen Sponsoren, Supporter und Gönner für die großartige Unterstützung in diesem Jahr herzlichst bedanken. Dieser Dank gilt selbstverständlich auch den treuen Fans für Euer heftiges Daumendrücken.

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PLATZ 7 FÜR MICHI UND SEIN XPERIA TEAM geschrieben am 12. Dezember 2011

Mit einem tollen siebten Platz beendete Michi am vergangenen Wochenende eine aus seiner Sicht überaus erfolgreich verlaufene Rennsaison 2011. Der aktuelle IDM-Superbike Vizemeister drehte bei der fünften Auflage von SWATCH Snow Mobile in Saalbach Hinterglemm kräftig am Gasgriff eines 85 PS-starken Snow Mobile. Mit starken Leistungen und vollstem Einsatz über die gesamte Dauer des Wochenendes in den Salzburger Alpen hatte er maßgeblichen Anteil an dem tollen Teamerfolg.

Michi zeigte auch viel Fingerspitzengefühl in der ersten Kurve nach dem Start, ehe er als Startfahrer seines Teams das Snow Mobile auf Rang fünf liegend übergab, nachdem sich das Xperia Team in den Vorläufen für den zehnten Startplatz direkt für das Hauptrennen qualifizieren konnte. Nach der Renndistanz von einer Stunde beendete das Xperia Team, bestehend aus Mika und Vesa Kallio, Jonas Folger, Gregor Novotny, Rade Curcic und Michi, das Finale bei SWATCH Snow Mobile 2011 auf Rang sieben. Als Sieger krönte sich die Mannschaft von Ebner Event Logistics. Michi folgte der Einladung von Sony Ericsson Österreich und dem motorsportbegeisterten Handyshop-Boss Michael Lang zu diesem Event der Extraklasse, das sich aufgrund der äußerst prominent besetzten Starterliste mit vielen bekannten Namen aus Sport, Wirtschaft und Society zurecht als „Monte Carlo“ der Alpen nennen darf.

„Snow Mobile in Hinterglemm hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Event der feinsten Kategorie entwickelt. Angesichts der prominent besetzten Starterliste ist es eine Ehre hier dabei zu sein. An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich bei Sony Ericsson und Herrn Michael Lang von Handyshop für die Einladung bedanken. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sind hier immer mehr Spezialisten am Start. Viele davon kommen aus dem Motorsport. So gesehen geht auf der Piste die Post ordentlich ab. Dieses Mal waren die Bedingungen wegen dem warmen Wetter extrem schwierig und anstrengend. Trotzdem hat jede Runden viel Spaß gemacht und aus meiner Sicht wäre ich gerne noch ein paar weitere Runs gefahren. Insgesamt betrachtet war dieses Wochenende wieder ein voller Erfolg, was natürlich die sportliche Veranstaltung betrifft, sowie auch die Side-Events. Außerdem ist Snow Mobile ein willkommener Saisonabschluss, wo man nochmals viele Kollegen in relaxter Stimmung trifft.“

 

 

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SWATCH SNOW-MOBILE 2011 ruft geschrieben am 7. Dezember 2011

Michi steht an diesem Wochenende ein ganz besonderer Abschluss seiner überaus erfolgreich verlaufenen Rennsaison bevor. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Vizemeister in der IDM-Superbike dieses Jahres beim SWATCH Snow Mobile in Saalbach Hinterglemm am Start sein. Bei der bereits 5. Auflage des „Winter“-Grand-Prix in den Alpen wird Michi für das Xperia Team antreten. Seine Teamkollegen sind der mehrfache GP-Sieger Pilot Mika Kallio und dessen Bruder Vesa, sowie auch Jonas Folger, Gregor Novotny und Rade Curcic.

Auf dem rasanten, 850 Meter langen Rundkurs im Ortsteil Hinterglemm werden Michi und viele weitere prominente Größen kräftig Gas geben und für eine atemberaubende Show sorgen. Die Starterliste zum SWATCH Snow-Mobile 2011 liest sich jedenfalls wie eine Who-is-Who-Liste aus Sport, High Society und Wirtschaft. Los geht es schon am Freitagmittag mit den ersten Trainings.

Nähere Infos unter www.snow-mobile.at.

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FRÜHZEITIGE BMW-BESCHERUNG geschrieben am 5. Dezember 2011

Dass Michi ein bisschen schneller ist als die anderen Jungs hat der BMW-Pilot bei den letzten drei IDM-Läufen auf dem Red-Bull-Ring und auf dem Hockenheimring mit einem Dreifach-Sieg bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Auch mit seiner persönlichen Weihnachtsfeier war der Oberösterreicher vom Team Fritze Tuning Lietz Sport genau einen Monat früher dran. «Am 24.November konnten wir meine zwei neuen BMW abholen», freut sich der IDM-Superbike-Vizemeister. «Und hergeben will ich die nicht mehr.» Langeweile dürfte in den nächsten Wochen auch bei Techniker Fritz Schwarz nicht aufkommen. «Die Motorräder werden nun auf die neue Saison vorbereitet», erklärt er.

Einfluss hat dabei auch das in der vergangenen Woche von der IDM-Kommission in Absprache mit den Hersteller-Vertretern beschlossene Reglement der IDM Superbike 2012.

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geschrieben am 16. Oktober 2011

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geschrieben am

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Mit Sieg zum Vize-Titel geschrieben am 23. September 2011

Die letzte Fahrt des Teams Fritze Tuning Lietz Sport führte die Mannschaft aus Österreich am vergangenen Wochenende an den Hockenheimring. Dort startete die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft zum ihrem achten und letzten Rennwochenende der Saison 2011. Für den BMW-Piloten Michael Ranseder war damit die letzte Chance auf wichtige Punkte in der Gesamtwertung gekommen. «Wir waren vorab auf dem Hockenheimring testen», schilderte Ranseder. «Natürlich fängt man dann das Wochenende auf einem höheren Niveau an. Aber die meisten meiner direkten Konkurrenten waren bei den Testfahrten ebenfalls dabei, daher konnte sich keiner einen grossen Vorteil herausarbeiten.»

Nach dem ersten Zeittraining und dem elften Startplatz war der 25-Jährige nicht zufrieden. «Ich fuhr das ganze Training mit einem Satz Reifen durch», berichtete der BMW-Pilot. «Für den Nachmittag hatte ich dadurch allerdings zwei Reifen gespart, die ich dann verwenden konnte. Hätte es anfangen zu regnen, wäre der Plan gescheit nach hinten losgegangen.» Mit dem Wetter gab es bei der abschliessenden Trainings-Session keine Probleme. Optimal verlief das Training für den Österreicher dennoch nicht. «Wir konnten den Qualifyer-Reifen nicht effektiv genug nutzen», schilderte er nach Startplatz 7. «Ausserdem werden wir noch die Set-up-Daten in unseren Computer-Aufzeichnungen genau analysieren und eventuell für das Warm-up noch eine kleine Änderung vornehmen.»

Am Rennsonntag mussten die IDM-Piloten gute Nerven beweisen. In der Einführungsrunde zum Rennen hatte ein Fahrer aus dem hinteren Feld Öl verloren und einen Grossteil der Strecke in eine schillernde und extrem rutschige Öllache verwandelt. Erschwerend für die Reinigungs-Truppe kam Nieselregen dazu. Nach zwei Stunden bangen Wartens musste das erste Rennen abgesagt werden, da die Strecke durch die grossen Mengen an Ölbinde-Mittel eher an Moto-Cross als an Strassenrennsport erinnerte. Damit war der Titel kampflos an Ranseders österreichischen Landsmann Martin Bauer gegangen.

Doch im Rennen am Nachmittag zeigte Michael Ranseder sein Ausnahme-Talent, wehrte sich tapfer gegen die Angriffe des neuen Meisters und fuhr einen verdienten Sieg heraus. Damit hatte Ranseder den Vizetitel in der Gesamtwertung geholt, wurde bester Neueinsteiger und durfte gemeinsam mit Hersteller BMW den Sieg in der hart umkämpften Markenmeisterschaft feiern. «Das war mein dritter Sieg in Folge, von insgesamt fünf Saisonerfolgen», zählte der Gewinner auf. «Dominant war ich aber nicht. Mit dem Vizetitel hätte ich gar nicht wirklich gerechnet. Im Training hatte ich gepatzt und dadurch war meine Ausgangslage schlecht. Das Rennen selbst war ein heisser Ritt. Ich musste mich ordentlich zusammenreissen, um Bauer auf Abstand zu halten. Aber ich konnte beim Finale nochmals meine Klasse zeigen und mein Können bestätigen.»

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Michis Meisterleistung: Doppelsieg in der Steiermark geschrieben am 22. August 2011

Michi hat das Rennwochenende in der Steiermark mit einer Meisterleistung beendet. Der 25-jährige BWM-Pilot vom Team Fritze Tuning Lietz Sport fuhr in beiden Rennen der IDM Superbike-Klasse in einer eigenen Liga und holte mit zwei überlegenen Siegen das Punktemaximum.

Die zwei Rennverläufe bei hochsommerlichen Verhältnissen auf dem erst kürzlich neueröffneten Red Bull Ring in Spielberg sind schnell zusammengefasst. Schon mit der Pole-Position am Samstag unterstrich Michi seine Siegambitionen. In Heat eins nutzte er auch den besten Startplatz souverän und zeigte vor heimischer Zuschauerkulisse einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg, indem der BMW-Pilot die Konkurrenz im Ziel knapp zehn Sekunden hinter sich ließ. «Das Team hat super gearbeitet», versicherte er, «und ich habe wenige Fehler gemacht. Am Anfang hatte ich kurz ein kleines Schaltproblem, aber das hatte sich rasch erledigt. Ich konnte das Rennen genauso durchziehen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Set-up meiner BMW war perfekt. Die heissen Temperaturen um die 30 Grad haben mich nicht weiter gestört. Das merkt man beim Fahren nicht so. Und eins ist klar. Es ist toll vor seiner so tollen Kulisse zu gewinnen.»

Im zweiten Rennen leistete Landsmann Martin Bauer noch vier Runden Widerstand, doch ab dem fünften Umlauf gab es für Michi kein Halten mehr und er fuhr auch den zweiten Sieg nach Hause. «Jetzt schaut es in der Tabelle schon besser aus als vorher», stellte er fest. «Ich habe gezeigt, was ich kann und wir haben eine tolle Teamarbeit geleistet. Ich habe nichts mehr zu verlieren und kann befreit fahren. Die Freude über die zwei Siege ist Riesengroß. Vor allem nach der Nullnummer in Schleiz tun diese umso mehr gut. Danke vielmals an mein Team für die konzentrierte Arbeit an diesem Wochenende.»

Mitte September findet auf dem Hockenheimring das letzte IDM-Finale in der Saison 2011 statt und die Ziele für die beiden Rennen sind für den Draufgänger aus Antiesenhofen schon heute klar. «Ich will da weitermachen, wo ich am Red Bull Ring aufgehört habe.» In der Punktetabelle konnte Michi einen Platz gutmachen und liegt jetzt nur mehr acht Zähler hinter dem momentan zweitplatzierten Karl Muggeridge auf Rang vier. Martin Bauer führt die Meisterschaft mit 227 Punkten an, gefolgt von Muggeridge und Damian Cudlin.

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Pole-Position auf dem Red Bull Ring geschrieben am 20. August 2011

Michi ist fulminant in sein zweites Heimrennen auf dem neuen Red Bull Ring gestartet. Nach der Veranstaltung auf dem Salzburgring Anfang Juli, wo Michi den hervorragenden zweiten Startplatz eroberte, setzte der 25-jährige BMW-Pilot am Samstag in der Steiermark einen Drauf und holte seine erste Pole-Position in der hartumkämpften Superbike-Klasse in der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM). Es ist insgesamt seine zehnte Pole-Position in der IDM (5x 125ccm, 4x Supersport, 1x SBK).

Zum vorletzten Event im diesjährigen IDM-Championat hat Michi gerade mal zwei Stunden Fahrtzeit, um zu dem erst kürzlich neueröffneten Red Bull Ring, vormals A1 Ring, zu gelangen. Für die IDM ist es eine Premiere, dass man an diesem Wochenende in der Steiermark zu Gast ist. Die seelischen und körperlichen Blessuren, die Michi beim vergangenen IDM-Wochenende vor zwei Wochen aus Schleiz mitgebracht hat, sind vergessen. Der BMW-Pilot war damals im ersten Rennen auf nasser Strecke gestürzt, hatte sich dabei die linke Hand angeschlagen und musste im zweiten Heat wegen einem Defekt seine BMW S1000RR vorzeitig in der Box abstellen. «Ich habe das längst innerlich verarbeitet», versichert Michi. «Die Hand war ein paar Tage blau, aber halb so wild.» Der Rückstand auf den in der Meisterschaft führenden Landsmann Martin Bauer, es sind 58 an der Zahl, interessiert ihn nicht wirklich. «Wir fahren in diesem Jahr noch vier Rennen», zählt er auf. «Das heißt, es gibt noch vier Siege und die will ich holen. Wenn ich auf Platz 5 herum fahre, interessiert das doch keinen.»

Für den Einsatz auf dem Red Bull Ring hat sich Michi gut vorbereitet. Während der IDM-Sommerpause legte er auf dem für die IDM-Piloten noch neuen Kurs einen Testtag ein. «Dabei ging es weniger um Arbeiten mit dem Motorrad», schildert er, «sondern tatsächlich um das Kennenlernen der Strecke. Der Red Bull Ring ist zwar schwierig, aber die Rennstrecke gefällt mir gut. Es geht bergauf und bergab, die Spitzkehre ist nicht ganz einfach zu fahren und der Belag ist etwas wellig. Bei diesen Test waren einige meiner Konkurrenten auch vor Ort, daher ist es nur ein kleiner Vorteil für uns.»

In den Qualifikationstrainings für Runde 13 und 14 zur IDM 2011 zeigte sich Michi völlig entspannt und unterstrich auch seine Siegambitionen mit einer überlegenen Bestzeit auf dem 4.318 Meter langen Red Bull Ring. Mit einer halben Sekunde Vorsprung auf KTM-Pilot Martin Bauer sicherte sich der Antiesenhofener die Pole-Position. Damian Cudlin und Andreas Meklau vervollständigen die erste Startreihe «Die Rundenzeiten beim letzten IDM-Lauf auf dem Schleizer Dreieck vor zwei Wochen», berichtete der Trainingsschnellste, «haben mich viel mehr Kraft gekostet und da war ich nur Achter in der Startaufstellung.» Michi ging schon im Vormittagstraining flott zur Sache, da die Temperaturen am Nachmittag wie schon am Vortag die 30-Grad-Marke erreichen würden. «Etwas gewöhnungsbedürftig sind hier die Wellen im Asphalt», erklärte er. «Aber ich komme gut damit zurecht. Ansonsten passt alles. Am Freitag hatten wir noch ein paar Probleme und ich musste noch einen Motor einfahren. Nach dem technischen Ausfall von Schleiz, haben wir nämlich die Motoren überholt. In den Qualifying konnte ich meine Rundenzeiten eigentlich locker fahren. Über die erste Pole mit dem Superbike freue ich mich riesig. Für die Rennen am Sonntag bin ich zuversichtlich.»

Der Start zum ersten Rennen am Sonntag erfolgt um 11:00 Uhr, Heat zwei geht ab 15:15 Uhr über die Bühne. Die Renndistanz beträgt zwei Mal 18 Runden.

Ergebnis Qualifikationstrainings/Startaufstellung

1. Michael Ranseder (1´29.329)

2. Martin Bauer (1´29.834)

3. Damian Cudlin (1´30.004)

4. Andreas Meklau (1´30.150)

Red Bull Ring, 20.08. (©Wiesmann)

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Schleizer Dreieck: ein Wochenende zum Vergessen geschrieben am 8. August 2011

Eigentlich waren Michi und seine Crew vom Team Fritze Tuning Lietz Sport gut gelaunt und optimistisch zum Schleizer Dreieck nach Thüringen gereist. Dort fand am vergangenen Wochenende nach einer vierwöchigen Sommerpause die sechste von insgesamt acht Veranstaltungen zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) 2011 statt. Am Sonntagabend war die Laune des Superbike-Piloten nach zwei verpatzten Rennen im Keller. Der BMW-Pilot musste ohne Punktegewinn die Heimreise antreten.

Michi ist kein großer Fan des Schleizer Rundkurses, wo ansonsten der öffentliche Straßenverkehr unterwegs ist. «Es ist alles ein bisschen eng hier», schilderte er im Vorfeld. «Ich ziehe permanente Rennstrecken vor. Und mit dem Superbike ist es hier noch extremer zu fahren, als im Vorjahr mit dem Supersport-Motorrad der Fall war.» Nach dem ersten Zeittraining war er noch auf der Suche nach Grip am Hinterrad und konzentrierte sich im Abschlusstraining auf die Verfeinerung seiner Rennperformance. Startplatz 8 sprang am Ende dabei heraus. «Die Situation in Sachen Grip ist besser geworden, doch durch die vielen schnellen Richtungswechsel ist der Kurs sehr anstrengend.»

Am Sonntag mussten die Piloten der IDM Superbike auf regennasser Strecke in das erste Rennen gehen. Am Freitag hatte Michi bereits ein Regentraining absolviert und kam mit den schwierigen Streckenbedingungen gut zurecht. Für das Rennen wählte er vorne einen Regen- und hinten einen Intermediate-Reifen. «Der Grip war im Regen ganz gut», meinte er nach dem Training. «Lediglich in der Schikane war es für meine Begriffe etwas rutschig.» Die Reifenwahl war für das erste Rennen optimal. Viel Glück brachte sie Michi aber nicht. Bei einem Sturz in Runde sieben blieb er abgesehen von einer schmerzhaften Prellung an der Hand von größeren Blessuren verschont. Damit machte sich der BWM-Pilot am Nachmittag dann auf ins zweite Rennen. Dieses Mal dauerte sein Rennen bis zur 11. Runden, ehe er seine Box ansteuerte. «Der Motor hatte massiv an Leistung verloren und zwang mich dazu das Rennen vorzeitig zu beenden», erklärte der Pechvogel anschließend. «Wir werden jetzt in der Werkstatt genau nachschauen, was da passiert ist.»

Durch diese Nullnummer ist Michi in Sachen Titelgewinn ein gehöriges Stück abgerutscht. Ganze 58 Zähler ist er nun von Martin Bauer, dem aktuell Führenden der Meisterschaft, entfernt. Zwei IDM-Wochenenden mit je zwei Wertungsläufen stehen noch aus.

Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Insgesamt sind noch maximal 100 Punkte zu holen und Michi hat sich fest vorgenommen ein möglichst großes Stück vom Punktekuchen abschneiden zu wollen. Schon in knapp zwei Wochen am Sonntag, 21. August hat er bei seinem zweiten Heimspiel auf dem neuen Red Bull Ring in der Steiermark die Gelegenheit dazu, wo er und sein Team Fritze Tuning Lietz Sport in der Sommerpause für einen Tag zum Testen waren. «Ein paar Kleinigkeiten haben wir bei diesem Test schon ausprobiert», schildert Michi, «aber es ging uns hauptsächlich darum, die Strecke kennen zu lernen. Das sollte in Hinblick auf die zwei bevorstehenden Meisterschaftsläufe ein kleiner Vorteil für uns sein.»

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