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MICHI BESUCHT DIE 2. VIENNA BIKE SHOW geschrieben am 15. Januar 2014

Der Vize-Champion der IDM*Superbike 2013 ist einer der Stargäste bei der 2. Vienna Bike Show im Auhof Center in Wien 14. Am Donnerstag, 16. ab 10:00 Uhr und Freitag, 17. Januar vormittags wird er Fans und Besucher für Talk und Autogrammwünsche zur Verfügung stehen.

 

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VIZE-MEISTER 2013 geschrieben am 16. Oktober 2013

Michael Ranseder feierte am Sonntag den dritten Vize-Titel in Folge in der IDM Superbike

Für das Saison-Finale der SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Meisterschaft 2013 – am vergangenen Wochenende am Lausitzring lautete die Vorgabe von Teamchef Jens Holzhauer den Vize-Titel in der hartumkämpften Superbike-Kategorie zu holen. Mit der ersten Pole-Position der Saison schaffte sein pfeilschneller und routinierter Pilot die besten Voraussetzungen dafür.

“Trotz des verregneten Freitags konnten wir uns halbwegs gut für das letzte Rennwochenende vorbereiten. Nachdem auch das erste Qualifying am Samstagvormittag noch im nassen gefahren wurde, blieb allerdings wenig Zeit, um an einer Trockenabstimmung zu arbeiten. Am Nachmittag in QP2 ging es nämlich nur um Zeiten. Das ist mir auch super gelungen und die Freude über die erste Pole-Position in diesem Jahr war dementsprechend groß, obwohl bis zum Renntag viel Arbeit zu erledigen war, da es bis zu diesem Zeitpunkt die einige trockene Session an diesem Wochenende war. Jedenfalls war es eine Genugtuung, beim Finale den besten Startplatz erobert zu haben und so gesehen sind die Trainingstage im Großen und Ganzen planmäßig verlaufen.”

Das Rennen am Sonntagmittag bei optimalen Bedingungen glich einem Krimi. Ranseder war in einer bis zu sieben Fahrern umfassenden und mit dem Messer zwischen den Zähnen kämpfenden Gruppe eine schillernde Figur, in der er sich am Ende nur dem neuen Meister Markus Reiterberger geschlagen geben musste.

“Heat eins am Sonntag war eines meiner besten Rennen in dieser Saison und gleichzeitig hat es auch viel Spaß gemacht. Bis zum Schluss kämpfte ich in einer bis zu sieben Fahrern umfassenden Gruppe. Als sich Reiterberger gegen Rennende etwas absetzen konnte, hatte ich es immer noch mit sechs anderen starken Gegnern zu tun. Die Positionskämpfe waren hart und die unzähligen Überholmanöver verliefen alle sauber. Jedenfalls konnte ich mich am Ende in dieser Gruppe durchsetzen und mit dem zweiten Rang viele wertvolle Punkte aufholen.” 

Im allerletzten Saisonrennen am Nachmittag war der Honda-Pilot drauf und dran seinen zweiten Sieg in 2013 einzufahren. Dank eines mustergültigen Starts konnte er gleich die Führungsposition einnehmen und sich in den ersten Runden sogar etwas absetzen. Erst als Ranseder durch einen winzigen Gegenstand im Auge etwas behindert und aus der Konzentration gebracht wurde, musste er unfreiwillig den Top-Spot räumen und fuhr in weiterer Folge einen sicheren fünften Rang nach Hause, der zum Gewinn der Vize-Meisterschaft genügte.

“Das zweite Rennen begann um einiges besser. Es gelang mir ein Blitzstart, dank dem ich gleich die Führung übernehmen konnte und es dauerte viele Runden, bis mich Reiterberger einholen und auch überholen konnte. Danach habe ich alles gegeben, um an ihn dranzubleiben. Aber leider ist mir irgendetwas ins Auge gekommen, was mich eine Zeit lang irritiert und aus dem Konzept gebracht hat. Als ich daraufhin meinen Rhythmus wieder gefunden hatte, bin ich allerdings die Sache etwas gelassener angegangen, da ein achter Rang zum Gewinn des Vize-Titels reichte und ich eben auf P5 fuhr. Aufgrund der wenigen Trainingszeit bei trockenen Bedingungen fühlte sich das Motorrad in beiden Rennen nicht optimal abgestimmt an. Von dem her freue ich mich noch mehr über das Podium am Vormittag und Rang fünf im zweiten Heat war auch nicht so schlecht, obwohl ohne dem Zwischenfall einiges mehr drinnen gewesen wäre. Jedenfalls war die Vize-Meisterschaft die klare Ansage meines Teamchefs und dieses Ziel wurde erreicht. Für lange Zeit hat es in dieser nicht einfach verlaufenen Saison nicht danach ausgesehen. Daher ein riesengroßes Dankeschön an Honda, Holzhauer Racing Promotion und allen Sponsoren für die tolle Unterstützung in diesem Jahr. Vielen Dank auch an meine Crew für ihren unermüdlichen Einsatz.”

Rangliste Qualifying (beide Trainings kombiniert):

1. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR 1´40.628 (QP2)

2. Freddy FORAY FRA Honda CBR 1000RR 1´41.059 (QP2) +0.431

3. Markus REITERBERGER GER BMW S1000 RR 1´41.062 (QP2) +0.434

4. Stefan NEBEL GER BMW HP4 1´41.114 (QP2) +0.486

 

Ergebnis Lausitzring – Rennen 1:

1. Markus REITERBERGER GER BMW S1000 RR 27´16.936

2. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR +1.960

3. Stefan NEBEL GER BMW HP4 +2.272

 

Ergebnis Lausitzring – Rennen 2:

1. Markus REITERBERGER GER BMW S1000 RR 27´07.811

2. Mark AITCHISON AUS Yamaha YZF R1 +1.507

3. Gareth JONES AUS Yamaha YZF R1 +1.630

5. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR +2.853

 

SUPERBIKE*IDM 2013 – Endstand:

1. Markus REITERBERGER GER 314

2. Michael RANSEDER AUT 187

3. Damian CUDLIN AUS 182

 

IDM-Finale Lausitzring - 13.10.

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NOCHMALS VOLLE ATTACKE BEIM FINALE AM LAUSITZRING geschrieben am 11. Oktober 2013

Michael Ranseder will an diesem Wochenende mit starken Leistungen für einen versöhnlichen Saisonabschluss in seiner dritten IDM Superbike-Kampagne sorgen

Mit dem Umstieg auf die Honda Fireblade CBR 1000RR erlebte der Vize-Champion der vergangenen zwei Jahre eine durchwachsene Saison in der SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft 2013. Erst gegen Ende der ersten Saisonhälfte kam Ranseder mit seinem neuen Arbeitsgerät merklich besser in Schwung und ab seinem Heimrennen Mitte Juni am Red Bull Ring zeigte er eine tolle Aufholjagd in der Gesamtwertung. Das vorletzte Rennwochenende vor drei Wochen am Hockenheimring verlief für ihn und seine Crew des Teams Honda Holzhauer Racing Promotion allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. Von diesem Rückschlag hat sich der Draufgänger jedoch längst erholt und er geht vollmotiviert und angriffslustig wie eh und je in das bevorstehende Saisonfinale am Lausitzring, bei dem der 27-jährige Oberösterreicher mit zwei starken Rennergebnissen am Sonntag sein Punktekonto nochmals kräftig aufstocken will. Ranseder geht als momentaner Meisterschaftsdritter mit 26 Punkten Rückstand auf den Vize-Titel in den letzten Event. Mit Markus Reiterberger steht der neue Champion bereits fest.

#18 Michael RANSEDER (IDM-Position 3 – 156 Punkte): “Nach dieser langen und arbeitsreichen Rennsaison gilt es beim Finale an diesem Wochenende noch einmal alle Reserven zu mobilisieren, konzentriert zu arbeiten und unweigerlich voll zu attackieren. Wir können auf die Daten vom Saisonauftakt im April zurückgreifen, was den Start in das Rennwochenende bestimmt erleichtert, nachdem zuletzt in Hockenheim einiges schief gelaufen ist. Dieses Mal muss während der freien Trainings am Freitag eine wesentlich bessere Basis für die Qualifyings geschaffen werden, um nicht wieder von so weit hinten starten zu müssen. Die Rückschläge von damals sind aber längst verdaut und ich gehe topmotiviert in das Saisonfinale, bei dem hoffentlich das Wetter einigermaßen mitspielen wird. In jeden Fall will ich die IDM 2013 mit zwei starken Rennergebnissen am Sonntag abschließen. Was dann am Ende in der Gesamtwertung herauskommt, werden wir ja sehen.”

Zeitplan Superbike für das IDM-Finale am Lausitzring:

Freitag, 11. Oktober: 09:25 – 09:45 FP1

Freitag, 11. Oktober: 10:25 – 10:55 FP2

Freitag, 11. Oktober: 11:35 – 12:05 FP3

Freitag, 11. Oktober: 14:20 – 14:50 FP4

Samstag, 12. Oktober: 10:05 – 10:35 QP1

Samstag, 12. Oktober: 13:50 – 14:30 QP2

Sonntag, 13. Oktober: 09:15 – 09:25 Warm Up

Sonntag, 13. Oktober: 12:00 Rennen 1 (16 Runden – 68,080 km)

Sonntag, 13. Oktober: 15:30 Rennen 2 (16 Runden – 68,080 km)

 

IDM Hockenheimring - 21.09.

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IDM AM HOCKENHEIMRING: ABHAKEN UND VERGESSEN geschrieben am 25. September 2013

Nach einem schwierigen Wochenende war ein fünfter Rang im ersten Rennen die magere Ausbeute in Baden-Württemberg

Beim vorletzten Saison-Event der SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Meisterschaft 213 – am vergangenen Wochenende am Hockenheimring musste Michael Ranseder gleich mehrere Enttäuschungen verkraften. Ein fünfter Rang im ersten Rennen am Sonntag war dabei der einzige Lichtblick, nachdem sich der Honda-Pilot nach vielen Schwierigkeiten in den Trainings nur für den zehnten Startplatz qualifizieren konnte.

“Von Beginn des Wochenendes an, das zudem mit einem ersten freien Training bei nassen Bedingungen begann, war irgendwie der Wurm drinnen. Die darauffolgende Session auf trockener Fahrbahn verlief eigentlich ganz gut, aber am Freitagnachmittag folgte schon der nächste Rückschlag. Ein Reifenwechsel funktionierte nicht nach Plan und deshalb ging viel Zeit verloren. Es blieb uns daher nichts anderes übrig, als diesen Reifen erst am Samstagvormittag auszuprobieren, wo man eigentlich schon auf Zeitenjagd gehen hätte sollen. Zudem arbeiteten wir mit dem Setup in die falsche Richtung und somit was das Chaos perfekt. Mehr wie Startplatz zehn war daher nicht möglich.”

Ein mustergültiger Start in das erste Rennen bei guten Bedingungen war die Basis für eine tolle Aufholjagd, die den 27-jährigen Oberösterreicher des Teams Honda Holzhauer Racing Promotion bis auf Rang fünf nach vor brachte. In der Schlussphase drehte der Vize-Meister der vergangenen zwei Jahre nochmals kräftig am Kabel, als er sich an Matej Smrz Ersatz, dem Australier Mark Aitchison, und seinem Teamkollegen Freddy Foray vorbeipresste.

“Das erste Rennen verlief im Großen und Ganzen sehr gut, da ich zumindest an meine gewohnte fahrerische Form anknüpfen konnte. Vom zehnten Startplatz konnte ich zügig aufholen und etliche Gegner überholen. In den letzten zwei Runden gelang es mir noch mich gegen Aitchison und Freddy durchzusetzen. Dieser fünfte Rang war allerdings der einzig Positive an diesem Wochenende.”

Nach den unzähligen Schwierigkeiten an den Trainingstagen sorgte die starke Vorstellung Ranseders in Heat eins für einen Motivationsschub. Erneut gelang dem Draufgänger ein lupenreiner Start, dank dem er von Startplatz zehn im Eilzugtempo innerhalb weniger Runden bis auf P4 nach vorne stürmte. Mit einer Podiumsplatzierung in Reichweite ging er dann allerdings zu übereifrig ans Werk und verlor Ausgangs einer Kurve die Kontrolle über seine Honda CBR 1000RR. Zum Glück blieb Ranseder bei diesem unvermeidbaren Sturz bis auf ein paar Prellungen unverletzt.

“Der zweite Lauf wäre eigentlich auch nicht so schlecht gewesen, nachdem mir wiederum eine starke Aufholjagd gelang. Nach sieben Runden hatte ich mich schon bis auf Rang vier nach vor gearbeitet und es wäre sogar noch ein Podium drinnen gewesen. Die Lücke von ca. einer Sekunde hätte ich bestimmt schließen können. Wahrscheinlich habe ich dabei um den Tick zu viel gepusht, als ich dann einen Pendler des Vorderrades nicht mehr abfangen konnte. Der unvermeidbare Abflug war ziemlich heftig, aber vielmehr schmerzt der Gedanke an die im Kiesbett versenkten Punkte. Dass ich mich nach diesem Wochenende in der Punktetabelle auf Rang drei verbessert habe, ist nur ein schwacher Trost. Beim Finale am Lausitzring ist rein rechnerisch der Vize-Titel noch möglich, aber dazu bedarf es auch ein wenig Glück und vor allem dürfen dort keine Fehler mehr passieren, so wie es hier gleich des Öfteren vorgekommen ist.”

Rangliste Qualifying (beide Trainings kombiniert):

1. Markus REITERBERGER GER BMW S1000 RR 1´26.229 (QP1)

2. Damian CUDLIN AUS BMW S1000 RR 1´27.229 (QP2) +1.000

3. Bastien MACKELS BEL BMW S1000 RR 1´27.616 (QP2) +1.387

4. Arie VOS NED BMW S1000 RR 1´27.629 (QP2) +1.400

10. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR 1´28.107 (QP1) +1.878

 

Ergebnis Hockenheimring – Rennen 1:

1. Markus REITERBERGER GER BMW S1000 RR 20´30.119

2. Arie VOS NED BMW S1000RR +2.286

3. Damian CUDLIN AUS BMW S1000 RR +5.295

5. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR +10.645

 

Ergebnis Hockenheimring – Rennen 2:

1. Markus REITERBERGER GER BMW S1000 RR 26´27.252

2. Damian CUDLIN AUS BMW S1000 RR +5.930

3. Gareth JONES AUS Yamaha YZF R1 +6.440

DNF Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR

 

SUPERBIKE*IDM 2013 – Punktestand:

1. Markus REITERBERGER GER 264

2. Damian CUDLIN AUS 182

3. Michael RANSEDER AUT 156

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AUFWÄRTSTREND AUCH AM HOCKENHEIMRING FORTSETZEN geschrieben am 19. September 2013

Michael Ranseder und seine Honda Fireblade CBR 1000RR kommen in bester Verfassung zum vorletzten Rennwochenende der Saison am Hockenheimring

Nach dem schwierigen Start in die SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft 2013 – ist Michael Ranseder ein eindrucksvolles Comeback zurück in die Spitzegruppe in der hartumkämpften Superbike-Klasse gelungen. Seit seinem Heimrennen Mitte Juni am Red Bull Ring hält nun schon der beachtliche Formanstieg an und für den Hockenheimring an diesem Wochenende hat sich Ranseder dementsprechende Ziele gesteckt. Der 27-jährige Oberösterreicher will auch dieses Mal wieder kräftig punkten, um seine Chancen in der Meisterschaft weiter zu verbessern.

#18 Michael RANSEDER (IDM-Position 4 – 145 Punkte): “Ich freue mich auf dieses Wochenende, denn am Hockenheimring bin ich in den vergangenen Jahren immer gut zurechtgekommen. Die Piste dort liegt mir gut, trotzdem wird es dieses Mal ungleich schwieriger, nachdem ich mit der Honda in Hockenheim zuvor noch nie gefahren bin. Zum Glück haben wir dieses Mal die freien Trainings am Freitag wieder, bei denen wir jede Minute nutzen müssen, um uns bestmöglich für die Qualifying und den Renntag vorzubereiten. Nichtsdestotrotz will ich dort anknüpfen, wo ich am Sachsenring aufgehört habe. Der Aufwärtstrend muss fortgesetzt werden und ich will auch dieses Mal in beiden Rennen wieder auf das Podium fahren. Weiter Punkte in der Meisterschaft aufzuholen ist das logische Ziel, nachdem unser Gesamtpaket mehr und mehr konkurrenzfähiger wird. Ich bin auch froh, dass die Rennen in der entscheidenden Phase wieder im Zwei-Wochen-Abstand gefahren werden, sodass es einfacher ist, den Rennrhythmus beizubehalten.”

Zeitplan Superbike für die IDM-Runde am Hockenheimring:

Freitag, 20. September: 09:35 – 10:05 FP1

Freitag, 20. September: 11:20 – 11:50 FP2

Freitag, 20. September: 14:45 – 15:15 FP3

Samstag, 21. September: 10:40 – 11:10 QP1

Samstag, 21. September: 14:50 – 15:20 QP2

Sonntag, 22. September: 09:30 – 09:40 Warm Up

Sonntag, 22. September: 11:10 Rennen 1 (18 Runden – 66,456 km)

Sonntag, 22. September: 15:10 Rennen 2 (18 Runden – 66,456 km)

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DANK ERNEUTEM DOPPEL-PODIUM KRÄFTIG PUNKTE GESAMMELT geschrieben am 9. September 2013

Der Honda-Pilot schließt mit zweimal 16 Punkten für jeweils Rang drei am Sachsenring die Lücke auf Platz zwei in der Meisterschaft

Michael Ranseder durfte sich am vergangenen Sonntag erneut über ein Doppel-Podium freuen. Der Honda-Pilot sah im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag zwar als Vierter die Zielflagge, da allerdings der Sieger, Max Neukirchner, am Sachsenring als Gast an den Start ging, wurde Ranseder als Dritter gewertet. Viel mehr Freude bereitete dem Vollblut-Racer aus dem oberösterreichischen Antiesenhofen und seinem Team Holzhauer Honda Racing Promotion die Tatsache, dass sich die verbissene Arbeit das Honda Superbike konkurrenzfähiger zu machen, Schritt für Schritt bezahlt macht. Im Verlauf von zwei privaten Tests im Vorfeld zur Runde der SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Meisterschaft 213 – am Sachsenring erreichte man wertvolle Vorbereitungsarbeit für die kurvenreiche Berg- und Tal-Bahn in Sachsen. Ranseder und seine Honda CBR 1000RR waren von Beginn an des ersten Qualifying im Spitzenfeld klassiert.

“Die Zeittrainings verliefen nicht unbedingt optimal, weil uns am Nachmittag die Hitze einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Dass die Temperaturen derart ansteigen, durfte man eigentlich für diese Jahreszeit nicht erwarten. In jeden Fall hatten wir Mühe ausreichend Grip zu finden. Von dem her hätten wir in QP1 am Vormittag noch eine super Zeit hinknallen sollen. Aber im Nachhinein weiß man es immer besser. Der fünfte Startplatz war dennoch ok, zumal wir eine gute Abstimmung für den Renntag erarbeitet haben. Die zwei Tests während der langen Pause nach Schleiz, die wir aufgrund der aus Lärmschutzgründen gestrichenen freien Trainings am Sachsenring eingelegt haben, waren sehr hilfreich dabei.”

Nach der Hitzeschlacht zum Zeitpunkt des zweiten und entscheidenden Zeittrainings für die Startaufstellung am Samstagnachmittag sorgte ein Wetterumschwung am Renntag für etwas Abkühlung. Schon während dem Warm Up am Vormittag konnten sich Ranseder und seine Crew optimal den geänderten Bedingungen anpassen. Das erste Rennen am späten Vormittag verlief daher planmäßig, nachdem es zu einem Re-Start gekommen war, als ein gestürzter Fahrer die Piste mit sämtlichen Motoröl seiner Rennmaschine verschmutzte.

“Der Re-Start nach dem Abbruch ist mir gut gelungen und ich konnte mich gleich in der Führungsgruppe behaupten. Dieses Mal bestand die Spitze aus mehr Fahrern, als es in den vergangenen Rennen der Fall war und, obwohl es zunächst viele Positionskämpfe gab, konnte ich gleich einen konstanten Rhythmus finden. Dieses Rennen war von den Rundenzeiten her enorm schnell. Mitunter ein Grund dafür waren die kühleren Temperaturen als am Nachmittag tags zuvor. Mit Fortdauer der Renndistanz waren dann die Positionen bezogen und ich bin konstant meine Rundenzeiten gefahren. Ehrlich gesagt, mehr als der dritte Platz war in diesem Rennen nicht drinnen. Der Rückstand auf Reiterberger lag konstant im Bereich von einer Sekunde und es wäre nur mit viel Risiko verbunden gewesen, ihn einzuholen. Ich freue mich trotzdem über dieses Podium, weil es erneut unseren Formanstieg bestätigt.”

Aus der Sicht Ranseder‘s, der seit seinem Heimrennen am Red Bull Ring Mitte Juni einen steil ansteigenden Aufwärtstrend zu verzeichnen hat, verlief Heat zwei am Sachsenring nicht viel anders als das erste Rennen wenige Stunden zuvor. Nach einem unbedeutenden Fehler in der Anfangsphase folgte der Vize-Meister der vergangenen zwei Jahre Markus Reiterberger wie dessen Schatten, während sich an der Spitze die Ducati-Piloten Max Neukirchner und Martin Bauer absetzen konnten. Im Ziel durfte man sich im Team Holzhauer Honda Racing Promotion als Vierter über 16 Punkte für Rang drei freuen, da der eigentliche Sieger Neukirchner nicht gewertet wurde. Ranseder’s Konstanz in den vergangenen sechs Rennen wird nur vom aktuellen Meisterschafts-Führenden Reiterberger, der unmittelbar vor ihm ins Ziel kam, überboten.

“Der Start in das zweite Rennen ist mir ebenfalls gut gelungen und bis auf einen kleinen Fehler in der ersten Runde bin ich mit meiner Leistung in diesem Heat auch zufrieden. Das Feld hat sich schnell aufgereiht, noch bevor die beiden Ducatis mit Neukirchner und Bauer vorne wegfahren konnten. Hinter den Beiden sind Reiterberger und ich unser eigenes Rennen gefahren. Ich konnte ihm locker folgen, aber zu einem Überholmanöver hat es nie gereicht. Am Ende fehlte mir auf ihm eine knappe Zehntelsekunde. Natürlich wäre es mir lieber gewesen, wenn ich diesen dritten Rang aus eigenen Kräften eingefahren hätte. Da aber Neukirchner als Gaststarter nur hier dabei war und Bauer quasi einen einmaligen Auftritt hatte, haben wir so gesehen voll gepunktet. Am Papier schaut ein dritter und ein vierter Rang weniger nach einem erfolgreichen Wochenende aus, aber unsere Konstanz im Verlauf der beiden Tage am Sachsenring bestätigt unsere harte Arbeit und, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Am meisten freuen wir uns darüber, dass wir in beiden Rennen hier konstant an der Spitze mitmischen konnten. Jetzt freue ich mich umso mehr auf das nächste Rennwochenende am Hockenheimring, das zum Glück ohne längere Pause folgt. In der Meisterschaft ist jetzt bis auf den Top-Spot wieder alles offen. Der Vorsprung von Reiterberger wird nur noch schwer aufzuholen sein.”

In der Meisterschaft hat sich Markus Reiterberger als Führender absetzen können. Dahinter wird es bei den letzten beiden Serie-Events dieses Jahres zu einem engumkämpften Finale um den Vize-Titel kommen. Den momentan viertplatzierten Ranseder trennen gerade mal drei Punkte von Rang zwei.

Rangliste Qualifying (beide Zeittrainings kombiniert):

1. Max NEUKIRCHNER GER Ducati 1´24.188 (QP1)

2. Markus REITERBERGER GER BMW S1000RR 1´25.126 (QP2) +0.938

3. Damian CUDLIN AUS BMW S1000RR 1´25.445 (QP2) +1.257

4. Martin BAUER AUT Ducati 1´25.483 (QP2) +1.295

5. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR 1´25.504 (QP1) +1.316

 

Ergebnis Sachsenring – Rennen 1:

1. Martin BAUER AUT Ducati 1199 Panigale 22´49.834

2. Markus REITERBERGER GER BMW S1000RR +0.168

3. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR +1.025

 

Ergebnis Sachsenring – Rennen 2:

1. Max NEUKIRCHNER GER Ducati 22´42.493

2. Martin BAUER AUT Ducati 1199 Panigale +2.515

3. Markus Reiterberger GER BMW S1000RR +10.614

4. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR +10.690

 

SUPERBIKE*IDM 2013 – Punktestand:

1. Markus REITERBERGER GER 214

2. Erwan NIGON FRA 148

3. Damian CUDLIN AUS 146

4. Michael RANSEDER AUT 145

 

SUPERBIKE*IDM – Kalender 2013:

19./20./21. April – Lausitzring I

10./11./12. Mai – Zolder (BEL)

14./15./16. Juni – Oschersleben

21./22./23. Juni – Red Bull Ring (AUT)

2./3./4. August – Schleizer Dreieck

7./8. September – Sachsenring

20./21./22. September – Hockenheim

11./12.13. Oktober – Lausitzring II

 

IDM Sachsenring - 8.09.

 

IDM Sachsenring - 8.09.

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IN TOP-FORM ZUM SACHSENRING geschrieben am 6. September 2013

Michael Ranseder kommt nach dem ersten Saisonsieg vor vier Wochen in Hochform und bestens vorbereitet zur IDM-Runde am Sachsenring

Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte in der SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft 2013 – musste Michael Ranseder lange auf seinen ersten Saisonsieg warten. Vor einem Monat gewann der 27-jährige Antiesenhofener schließlich das zweite Rennen am Schleizer Dreieck. Mit Rang zwei im ersten Rennen und eben diesem Sieg in Heat zwei war Schleiz das bisweilen erfolgreichste Wochenende in diesem Jahr und seitdem arbeiten Ranseder und sein Team Holzhauer Honda Racing Promotion noch verbissener daran, um mit der Honda Fireblade CBR 1000RR noch konkurrenzfähiger zu werden. Schon an diesem Wochenende will der Vollblut-Racer beim sechsten Saison-Event der SUPERBIKE*IDM auf den Erfolgen von zuletzt aufbauen.

#18 Michael RANSEDER (IDM-Position 4 – 113 Punkte): “Die Pause nach Schleiz war nach meinem Geschmack wieder zu lang, nachdem auch schon zwischen den Rennen am Red Bull Ring Mitte Juni und in Schleiz fünf Wochen warten angesagt war. Mit diesen großen Abständen fällt es schwer den Renn-Rhythmus zu behalten. Von Nichtstun im August ist allerdings nicht die Rede. Trotz der Hitze im vergangenen Monat habe ich fleißig mein Trainingsprogramm durchgezogen und mich gewissenhaft und gut auf den Endspurt der Meisterschaft vorbereitet. Der Sieg vor einem Monat in Schleiz ist zum richtigen Zeitpunkt gekommen und mit dem zweiten Rang im ersten Rennen haben wir unseren Aufwärtstrend seit meinem Heimrennen am Red Bull Ring bestätigt. In der Zwischenzeit haben wir viel am Motorrad gearbeitet und ich denke wir sind für den Sachsenring gut gerüstet. Wegen der Lärmschutzverordnung dort beginnt das Wochenende gleich mit den ersten Qualifying am Samstagmorgen. Es fehlen also die freien Trainings. Von dem her dürfen wir uns keinen einzigen Fehler leisten und wir müssen eben von der ersten Runde an voll am Kabel ziehen. Der Sachsenring ist mit einem Superbike nicht einfach zu meistern, aber ich habe auch schöne Erinnerungen aus den vergangenen Jahren und so gesehen freue ich mich auf dieses Wochenende. Ich bin topmotiviert und zudem auch mehr als froh, dass die noch ausstehenden Rennen im normalen zweiwöchigen bzw. einmal mit drei Wochen Abstand folgen. Zunächst will ich allerdings diesen Sonntag wieder kräftig punkten, zumal es uns in Schleiz gelungen ist, den Anschluss zu den Top-3 in der Punktetabelle herzustellen. In der Meisterschaft ist noch einiges drinnen!”

Zeitplan Superbike für die IDM-Runde am Sachsenring:

Samstag, 7. August: 09:45 – 10:15 QP1

Samstag, 7. August: 13:55 – 14:35 QP2

Sonntag, 8. August: 08:20 – 08:30 Warm Up

Sonntag, 8. August: 11:30 Rennen 1 (18 Runden – 66,078 km)

Sonntag, 8. August: 15:15 Rennen 2 (18 Runden – 66,078 km)

 IDM Schleizer Dreieck - 3.08.

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MICHAEL RANSEDER FEIERT ERSTEN SAISONSIEG IN SCHLEIZ geschrieben am 5. August 2013

Mit Rang zwei im ersten Rennen stand der Honda-Pilot zwei Mal auf dem Podium und holte in der Punktetabelle drei Positionen auf 

Ranseder, der 2011 und 2012 als Vize-Champion beendete, und sein Team Holzhauer Honda Racing Promotion kommen immer besser in Schwung, nachdem die erste Saisonhälfte durchwachsen verlief. Beim fünften Event zur IDM*SUPERBIKE 2013 – Internationale Deutsche Meisterschaft – auf der Naturrennstrecke im thüringischen Schleiz durfte sich der 27-jährige Oberösterreicher über das erste Doppelpodium in dieser Saison freuen. Nach einem gut eingeteilten Rennen sah er in Heat eins als Zweiter die Zielflagge, bevor Ranseder am Nachmittag erstmals 2013 auf die oberste Stufe am Podium klettern durfte. Den Grundstein für diesen Erfolg legten er und seine erfahrene Crew mit dem vierten Startplatz in den samstägigen Qualifikationstrainings.

“Mit Fortdauer der Saison kommen wir immer besser in Schwung. Den vierten Startplatz haben wir uns eigentlich schon am Freitag während der freien Trainings erarbeitet, indem wir mit jeder Session Fortschritte mit dem Setting machen. Leider hat uns dieses Mal ein zu früh abbauender Vorderreifen womöglich einen noch besseren Startplatz gekostet. Wegen diesem Malheur mussten wir einen weichen Hinterreifen aus unserem Kontingent vorgeben. Abgesehen davon war es aber wichtig, dass wir schon am Vormittag die viertschnellste Rundenzeit fuhren, was schließlich einen Startplatz in der ersten Reihe bedeutete. Während dem zweiten Qualifying am Nachmittag war eine Zeitenverbesserung wegen der enormen Hitze von vornherein praktisch unmöglich.”

Die enge und winkelige 3.805 Meter lange Naturrennstrecke Schleizer Dreieck ist für die Piloten der Superbike-Kategorie an sich schon alles abverlangend, doch am Sonntagmittag machte die enorme Hitze die Angelegenheit noch um einiges schwieriger. Ranseder fuhr bei den vorherrschenden Bedingungen ein gut eingeteiltes Rennen, das er hinter dem Sieger und neuerdings Meisterschaftsführenden Markus Reiterberger als hervorragender Zweiter beendete.

“Dank eines guten Starts konnte ich mich gleich an Reiterberger und Smrz als Dritter anhängen. Schon nach ein paar Runden hatten wir einen kleinen Vorsprung auf die erste Verfolgergruppe herausgefahren. Mit jeder weiteren Runde habe ich meine Vorderleute studiert, aber ein Überholmanöver zu starten, wäre zu riskant gewesen. So wie man es bei Smrz gesehen hat, der es wieder einmal mit der Brechstange versuchen wollte, um an Reiterberger vorbeizugehen. Am Ende waren mir sichere 20 Punkte für Rang zwei lieber, als wie Smrz einen weiteren Nuller zu schreiben. Dieses Rennen ging extrem an die Grenzen des Belastbaren. Die Strecke hier an sich ist schon substanzraubend genug, jedoch wegen der Hitze war es in Schlussphase unbeschreiblich schwer die Konzentration zu bewahren. Ehrlich gesagt, ich bin froh gut über die Distanz gekommen zu sein.”

Ein kurzer, heftiger Regenschauer am Nachmittag erforderte ein zusätzliches Warm Up auf regennasser Fahrbahn. Doch bis zum Start des zweiten Rennens war die Piste bis auf ein paar feuchte Stellen wieder vollkommen abgetrocknet, sodass alle Superbiker mit Trockenabstimmung und Slicks in Heat zwei starteten. Wie schon in Lauf eins waren es erneut Reiterberger, Smrz und Ranseder, die das Tempo vorgaben.

“Der Regen am frühen Nachmittag brachte eine leichte Abkühlung, aber ansonsten verlief das zweite Rennen ähnlich dem ersten und auch dieser Start gelang mir gut, indem ich mich gleich wieder als Dritter hinter Reiterberger und Smrz einreihen konnte. Auch dieses Mal verfolgte ich den Zweikampf an der Spitze aus nächster Nähe und wegen einiger feuchten Stellen auf der Fahrbahn war es nicht unbedingt ratsam einen Angriff auf die beiden vor mir zu starten. Von dem her fuhr ich etwas zurückhaltend und wartete auf meine Chance, die sich in der letzten Runde von selber erledigt hatte, als den beiden vor mir in der Hitze des Gefechts die Fahrbahn ausging. Ich freue mich trotzdem über meinen ersten Sieg in diesem Jahr, das so schwierig für uns begonnen hat. Aber inzwischen harmoniert das Gesamtpaket immer besser und wir machen in der Meisterschaft ständig an Boden gut. Das Rennwochenende auf dem Red Bull Ring vor der Sommerpause verlief schon gut, aber an diesem Wochenende haben wir noch einen drauf gelegt. Die harte Arbeit des gesamten Teams macht sich nun bezahlt: vielen Dank an meine Crew und an Honda Deutschland für die großartige Unterstützung! Mit noch sechs ausstehenden Rennen dauert die Saison noch lange.”

In der Meisterschaft hat Markus Reiterberger die Führung übernommen. Michael Ranseder schaffte dank der zwei Podiumsplatzierungen auf dem Schleizer Dreieck den Sprung auf Rang vier in der Punktetabelle.

Rangliste Qualifying (beide Trainings kombiniert):

1. Markus REITERBERGER GER BMW S1000RR 1´25.165 (QP1)
2. Matej SMRZ CZE Yamaha YZF R1 1´25.786 (QP1) +0.621
3. Damian CUDLIN AUS BMW S1000RR 1´25.800 (QP1) +0.635
4. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR 1´25.877 (QP1) +0.712

Ergebnis Red Bull Ring – Rennen 1:

1. Markus REITERBERGER GER BMW S1000RR

25´57.105

2. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR

+0.306

3. Erwan NIGON FRA BMW S1000RR

+6.320

Ergebnis Red Bull Ring – Rennen 2:

1. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR

23´23.589

2. Markus REITERBERGER GER BMW S1000RR

+0.999

3. Gareth JONES AUS BMW S1000RR

+1.979

SUPERBIKE*IDM 2013 – Punktestand:

1. Markus REITERBERGER GER

174

2. Erwan NIGON FRA

148

3. Damian CUDLIN AUS

133

4. Michael RANSEDER AUT

113

IDM Schleizer Dreieck - 4.08.

 IDM Schleizer Dreieck - 4.08.

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START IN DIE ZWEITE SAISONHÄLFTE AUF DEM SCHLEIZER DREIECK geschrieben am 2. August 2013

Michi geht mit frischgetankter Energie in das erste Rennwochenende nach der Sommerpause

Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte in der SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft 2013 – starten Michael Ranseder und sein Team Holzhauer Honda Racing Promotion an diesem Wochenende mit dem Saison-Klassiker auf dem Schleizer Dreieck in die zweite Halbzeit. Bei der letzten IDM-Runde vor der Sommerpause auf dem Red Bull Ring in der Steiermark hat der Honda-Pilot seine bisweilen beste Performance in diesem Jahr gezeigt und Ranseder hofft nun stark darauf, dass dies gleichzeitig eine Trendwende war.

#18 Michael RANSEDER (IDM-Position 7 – 68 Punkte): “Die Sommerpause hat mir gut getan, aber jetzt bin ich froh, dass die Meisterschaft wieder weitergeht. In den Ferien konnte ich gut entspannen und meine Batterien für die zweite Saisonhälfte wieder aufladen. Ich freue mich auf das Rennwochenende in Schleiz, denn wegen der Naturrennstrecke dort, gehört diese Veranstaltung bestimmt zu den Klassikern der Saison. Die Strecke ist mit einem Superbike nicht einfach zu bewältigen, aber inzwischen kann ich auf Erfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren bauen. Das letzte Rennwochenende vor über einem Monat in der Steiermark war aus unserer Sicht bestimmt eines der besten in dieser Saison. Die Ergebnisse geben Auftrieb und daher ist es unser Ziel für dieses Wochenende auf diesen aufzubauen und möglichst viele Punkte gutzumachen.”

Zeitplan für die IDM-Runde in Schleiz:

Freitag, 2. August: 08:40 – 09:10 FP1

Freitag, 2. August: 10:40 – 11:10 FP2

Freitag, 2. August: 14:30 – 15:00 FP3

Samstag, 3. August: 09:15 – 09:55 QP1

Samstag, 3. August: 13:45 – 14:25 QP2

Sonntag, 4. August: 08:30 – 08:40 Warm Up

Sonntag, 4. August: 11:40 Rennen 1 (18 Runden – 68,490 km)

Sonntag, 4. August: 16:00 Rennen 2 (18 Runden – 68,490 km)

IDM Red Bull Ring - 23.06.

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MICHI FEIERT PODIUM AUF DEM RED BULL RING geschrieben am 24. Juni 2013

Der Honda-Pilot erreichte bei seinem Heimrennen mit einem dritten und einen vierten Rang das bisweilen beste Saison-Ergebnis 2013

Nach dem enttäuschenden Ausgang bei der SUPERBIKE*IDM – Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft 2013 – in Oschersleben wollte Michael Ranseder nur Eines, nämlich schnellstmöglich die Schmach ausmerzen. Dass nur eine Woche später ausgerechnet sein Heimrennen auf dem Red Bull Ring auf dem Programm stand, gab seiner Motivation einen zusätzlichen Schub. Der 27-jährige Oberösterreicher reiste mit guten Erinnerungen in die Steiermark, war er doch mit insgesamt drei Laufsiegen und zweimal Poleposition in den vergangenen Jahren `The King am Ring´. Im Gegensatz zu dem durchwachsenen und mit viel Pech versehenen ersten Saisondrittel, lief es für Ranseder und seinem Team Honda Holzhauer Racing Promotion dieses Mal von Beginn an reibungslos.

“An diesem Wochenende lief es von Beginn an wie geschmiert. Wir konnten am Freitag immens viel erarbeiten und zudem alle Reifen-Optionen durchtesten. Am Ende des Tages war unser Setting quasi fertig und inoffiziell fuhr ich die drittschnellste Rundenzeit. Von dem her lief alles nach Plan. Wegen der Hitze war die Taktik für Samstag klar. Von der ersten Minute des Zeittrainings am Vormittag an war es eine Zeitenjagd. In dieser Session fuhr ich auch meine beste Rundenzeit, die aber anhand der Sektor-Zeiten noch besser sein hätte können. Von der Platzierung hätte sich allerdings nicht viel geändert. Wie erwartet war es am Nachmittag extrem heiß, sodass keine Zeitenverbesserung möglich war. Nichtsdestotrotz haben wir die Zeit genutzt, um weiter an der Abstimmung zu feilen.”

Am Samstag in den Zeittrainings für die Startaufstellung fuhr Ranseder die fünftschnellste Rundenzeit, doch wegen eines Penalty an Markus Reiterberger rutschte er um eine Position nach vor. Somit nahm der Honda-Pilot die Rennen am Sonntag aus der ersten Reihe in Angriff. Bei hochsommerlichem Wetter zeigte sich der bestens durchtrainierte Draufgänger in meisterlicher Form. Dank eines Blitzstarts kämpfte er in Heat eins von Beginn an um eine Podiumsplatzierung und erst in der letzten Kurve vor der Ziellinie verlor er Rang zwei.

“Endlich konnten wir unseren Aufwärtstrend nach den guten Trainings auch am Renntag fortsetzen. Mein Start in das erste Rennen war sehr gut. Es gelang mir gleich Rang drei einzunehmen und es dauerte nicht lange, bis ich auf P2 lag. An dieser Position fuhr ich die meiste Zeit der Distanz, bis mich Smrz in der letzten Kurve vor der Ziellinie überholte. Er war die ganze Zeit knapp hinter mir und konnte daher meine Linien genauestens studieren, wo ich eine Schwachstelle hatte. In diesem Moment konnte ich nicht mehr gegenhalten.”

Ranseders Start in das zweite Rennen am Nachmittag bei extremer Hitze gelang genauso gut, wenn nicht sogar um eine Spur besser. Der Honda-Pilot bog nämlich als Zweiter in die erste Kurve ein. Bis zur Schlussphase verteidigte er energisch diese Position, doch vier Runden vor Rennende musste er sich seinen hartnäckigsten Verfolgern Matej Smrz und Markus Reiterberger geschlagen geben. Ranseder zeigte sich auch mit dem vierten Rang zufrieden und vielmehr freute er sich mit seinem Team über die starke Performance über den gesamten Verlauf des Wochenendes.

“Das zweite Rennen verlief ähnlich dem ersten. Nach einem erneut guten Start war ich gleich Zweiter und konnte diese Position bis vier Runden vor Rennende halten. Nur einmal schaffte es Markus Reiterberger kurz an mir vorbeizugehen, aber nach einem Konter von mir steckte er wieder zurück. Ich konnte locker meinen Rhythmus halten und meine Rundenzeiten waren sehr konstant, so wie auch am Vormittag. Aber in der Schlussphase baute der Vorderreifen stark ab, sodass ich für Smrz und Reiterberger leichte Beute war. Ich wollte auch kein unnötiges Risiko eingehen, indem ich noch einen Gegenangriff unternommen hätte. Ich bin auch mit dem vierten Rang mehr als zufrieden, weil es insgesamt betrachtet bislang unser bestes Rennwochenende war. Im ersten Rennen war ich um drei Sekunden schneller als meiner Siegerzeit im vergangenen Jahr und im Verlauf beider Rennen lagen meine Rundenzeiten im Bereich von drei, vier Zehntelsekunden. So gesehen habe ich eine starke Leistung am Red Bull Ring abgeliefert. Ich freue mich riesig darüber. Für die nächsten Rennen müssen wir verstärkt an unserer Schwachstelle arbeiten, nämlich das Setting so hinzubekommen, dass der Vorderreifen über die Distanz hält. Nichtsdestotrotz gibt dieses Wochenende insgesamt betrachtet Zuversicht für die restliche Saison.”

Zweimaliger Laufsieger beim vierten Saison-Event der SUPERBIKE*IDM auf dem Red Bull Ring war der regierende Champion Erwan Nigon. Bei Halbzeit führt der Australier Damian Cudlin die Meisterschaft an. Ranseder machte dank dem dritten und vierten Rang am Sonntag einen Sprung auf Platz sieben.

Rangliste Qualifying (beide Trainings kombiniert):

1. Matej SMRZ CZE Yamaha R1 1´29.121 (QP1)

2. Markus REITERBERGER GER BMW S1000RR 1´29.238 (QP1) +0.117

3. Erwan NIGON FRA BMW S1000RR 1´29.353 (QP1) +0.232

4. Damian CUDLIN AUS BMW S1000RR 1´29.446 (QP1) +0.325

5. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR 1´29.865 (QP1) +0.744

 

Ergebnis Red Bull Ring – Rennen 1:

1. Erwan NIGON FRA BMW S1000RR 24´03.701

2. Matej SMRZ CZE Yamaha R1 +1.897

3. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR +1.971

 

Ergebnis Red Bull Ring – Rennen 2:

1. Erwan NIGON FRA BMW S1000RR 24´05.972

2. Matej SMRZ CZE Yamaha R1 +2.009

3. Markus REITERBERGER GER BMW S1000RR +2.398

4. Michael RANSEDER AUT Honda CBR 1000RR +3.352

 

SUPERBIKE*IDM 2013 – Punktestand:

1. Damian CUDLIN AUS 133

2. Markus REITERBERGER GER 129

3. Erwan NIGON FRA 122

7. Michael RANSEDER AUT 68

 

SUPERBIKE*IDM – Kalender 2013:

19./20./21. April – Lausitzring I

10./11./12. Mai – Zolder (BEL)

14./15./16. Juni – Oschersleben

21./22./23. Juni – Red Bull Ring (AUT)

2./3./4. August – Schleizer Dreieck

6./8./9. September – Sachsenring

20./21./22. September – Hockenheim

11./12.13. Oktober – Lausitzring II

IDM Red Bull Ring - 23.06.

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