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ERSTES PODIUM IN ZOLDER geschrieben am 14. Mai 2013

Bei der zweiten Veranstaltung zum diesjährigen internationalen Championat in Deutschland, der SUPERBIKE*IDM, belegte Michael Ranseder am vergangenen Wochenende im belgischen Zolder die Ränge drei und vier. Nach dem verpatzten Saisonauftakt vor drei Wochen konnte der Honda-Pilot am Sonntagmittag endlich sein erstes Podium 2013 feiern.

Ranseder und sein neues Team Holzhauer Honda Racing Promotion reisten gut vorbereitet zum neuen Schauplatz im Rennkalender der SUPERBIKE*IDM nach Zolder. Die ersten Erfahrungen über den selektiven 4.011 Meter langen Rundkurs sammelte man bei einem eintägigen Test in der Vorwoche, bei dem der Honda-Pilot die drittschnellste Rundenzeit fuhr. Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden waren also gegeben, doch am Samstag erlebte der topmotivierte Athlet erneut eine Schrecksekunde. Ranseder kam wegen einsetzenden Regen an der schnellsten Stelle des Circuit schwer zu Sturz. Eine geprellte Schulter und eine tiefe Schurwunde an der linken Handfläche hinderten ihn jedoch nicht daran, tags darauf Dank der schnellsten Rennrunde aufs Podium zu stürmen.

Bis kurz vor Trainingsende herrschten während des ersten Qualifying trockene Bedingungen. Der 27-jährige Antiesenhofener ließ keine Zeit verstreichen und erzielte bereits in seiner vierten Runde seine persönliche Bestmarke. In der Schlussphase der Session wollte er es noch einmal wissen und ging abermals auf Zeitenjagd, bis ein Regenschauer seinen Run abrupt beendete. Da das zweite Zeittraining am Nachmittag auf regennasser Fahrbahn abgewickelt wurde, bedeutete die viertschnellste Rundenzeit aus QP1 gleichzeitig auch den vierten Startplatz für die sonntägigen Rennen.

“Der Test in der Vorwoche war sehr hilfreich. Schon wegen der gesammelten Streckenkenntnisse hat es sich ausgezahlt diese Gelegenheit wahrzunehmen. Der Streckenführung schaut auf der Skizze eher einfach aus, doch mit der Rennmaschine kommen ein paar heikle Passagen zum Vorschein. Vor allem der schnelle Abschnitt über die Kuppe ist eine Mutprobe. Dort bin ich auch mit ca. 190 km/h abgeflogen, weil trotz einsetzenden Regens keine Flaggensignale geschwenkt wurden. Ich denke das war mein heftigster Crash mit einem Superbike. Meine Honda wurde dabei übel zugerichtet und zum Glück hat es am Nachmittag geregnet, sodass wir auf das zweite Qualifying verzichteten. Stattdessen haben wir unser Renn-Bike für den Sonntag vorbereitet. Es tut mir Leid für meine Crew, dass ich schon wieder für eine Sonderschicht gesorgt habe, aber dieses Mal konnte ich absolut nichts dafür.”

Das wechselhafte Wetter war auch am Renntag ständiger Begleiter der wilden Meute in der SUPERBIKE*IDM. Heat eins zur Mittagszeit war ein Regenrennen. Auf der rutschigen Fahrbahn lieferte Ranseder eine kluge Leistung ab. Nach verhaltenem Start fuhr er in Runde neun die schnellste Rennrunde und wurde schließlich guter Dritter. Das dritte Saisonrennen musste nach 13 Runden abgebrochen werden. Titelverteidiger Erwan Nigon war gestürzt und als er sein Rennen wieder aufnehmen wollte, blockierte das Hinterrad seines Motorrades. Laufsieger wurde der Australier Damian Cudlin.

“Nach einem guten Start war ich in der Anfangsphase leider ein wenig zu vorsichtig unterwegs. Aber ich wollte unbedingt ins Ziel kommen und auf keinen Fall erneut Schrott abliefern. Es war sehr rutschig und man musste höllisch aufpassen, doch allmählich fand ich einen guten Rhythmus und konnte meine Rundenzeiten steigern. Über die schnellste Rennrunde bei diesen schwierigen Bedingungen freue ich mich wirklich. Schade dass abgebrochen werden musste, denn in den verbleibenden fünf Runden hätte ich vielleicht noch zu den Führenden aufschließen können.”

Kurz vor dem Start des zweiten Rennens setzte erneut leichter Nieselregen ein, Lauf zwei wurde daher als Regenrennen deklariert. Alle Teilnehmer entschieden sich trotzdem mit Slick zu starten. Bei den schwer einzuschätzenden Bedingungen ging Ranseder kein unnötiges Risiko ein und fuhr trotz technischer Schwierigkeiten einen sauberen vierten Platz nach Hause. Der Bayer Markus Reiterberger feierte einen lupenreinen Start- /Ziel-Sieg.

“Als wir in der Startaufstellung standen, hatte es leicht zu Nieseln begonnen und obwohl die Rennleitung ein Wet-Race ausgegeben hatte, sind wir mit Slick in das zweite Rennen gegangen. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung, weil es bis auf die paar Regentropfen trocken blieb. Zunächst musste ich erneut etwas zaghafter agieren, weil es nicht einfach war die Reifen auf Temperatur zu bringen. Bei niedrigen Asphalttemperaturen, so wie es dieses Wochenende in Zolder der Fall war, ist das ein altbekanntes Problem der Honda, an dem wir noch arbeiten müssen. Jedenfalls wurde ich von einigen Konkurrenten überholt und musste danach eine Aufholjagd starten. Diese hat mich leider nicht sehr weit nach vorne gebracht, da in etwa ab Rennmitte die Hinterradbremse kaputt ging. Das hat mich etwas aus dem Konzept gebracht und meinen Rhythmus behindert. Am Ende bin ich auch mit dem vierten Rang zufrieden. Insgesamt betrachtet war Zolder ein akzeptables Wochenende, abgesehen von meinem Sturz am Samstag natürlich. Die Schmerzen waren heute erträglich, obwohl sich die Wunde an der linke Hand im zweiten trockenen Rennen bei den vielen harten Bremspunkten hier schon bemerkbar machte. Nach der Nullnummer beim Saisonauftakt bin ich froh zumindest einmal am Podium gestanden zu sein. Wir haben unbedingt ein brauchbares Ergebnis benötigt. Eigentlich egal welches, Hauptsache ins Ziel kommen war angesagt!”

Rangliste Qualifikationstraining (beide Zeittrainings kombiniert):
1.
Kevin VALK
NED
RAC Racing BMW
BMW S1000RR
1´34.131 (QP1)
2.
Markus REITERBERGER
GER
Van Zon Remeha BMW
BMW S1000RR
1´34.181 (QP1)
+0.050
3.
Gareth JONES
AUS
Yamaha Motor Deutschland by MonsterEnergy
Yamaha R1
1´34.297 (QP1)
+0.166
4.
Michael RANSEDER
AUT
Honda Holzhauer Racing Promotion
Honda CBR 1000 RR
1´34.369 (QP1)
+0.238

 

Ergebnis Zolder – 1. Rennen:
1.
Damian CUDLIN
AUS
RAC Racing
BMW S1000RR
23´58.147
2.
Gareth JONES
AUS
Yamaha Motor Deutschland by MonsterEnergy
Yamaha R1
+2.334
3.
Michael RANSEDER
AUT
Honda Holzhauer Racing Promotion
Honda CBR 1000 RR
+7.777
Ergebnis Zolder – 2. Rennen:
1.
Markus REITERBERGER
GER
Van Zon Remeha BMW
BMW S1000RR
23´31.710
2.
Gareth JONES
AUS
Yamaha Motor Deutschland by MonsterEnergy
Yamaha R1
+0.801
3.
Kevin VALK
NED
RAC Racing BMW
BMW S1000RR
+8.635
4.
Michael RANSEDER
AUT
Honda Holzhauer Racing Promotion
Honda CBR 1000 RR
+11.738
Meisterschaftsstand IDM Superbike nach vier Rennen:
1.
Damian CUDLIN
BMW
AUS
86
2.
Markus REITERBERGER
BMW
GER
64
3.
Gareth JONES
BMW
AUS
63
9.
Michael RANSEDER
Honda
AUT
29
Supersport 600 IDM-Kalender 2013:
19./20./21. April – Lausitzring I
10./11./12. Mai – Zolder (BEL)
14./15./16. Juni – Oschersleben
21./22./23. Juni – Red Bull Ring (AUT)
2./3./4. August – Schleizer Dreieck
6./8./9. September – Sachsenring
20./21./22. September – Hockenheim
11./12.13. Oktober – Lausitzring II
IDM Zolder - 12.05.
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NEUSTART IN ZOLDER geschrieben am 9. Mai 2013

Nach dem gründlich misslungenen Saisonauftakt vor drei Wochen auf dem Lausitzring geht Michael Ranseder umso motivierter in den zweiten Event der SUPERBIKE*IDM 2013 ins belgische Zolder an diesem Wochenende. Punkteaufholen in der Meisterschaftswertung ist natürlich das vorrangige Ziel des Fahrers von Honda Holzhauer Racing-Promotion. Ein eintägiger Test am vergangenen Donnerstag auf dem im Meisterschaftskalender neu hinzu gekommenen Zolder Circuit diente in erster Linie zum Kennenlernen des Streckenverlaufs und endete schließlich mit der drittschnellsten Rundenzeit für Ranseder recht verheißungsvoll.

“Nach dem total vermurksten Saisonstart mit zwei Rennstürzen auf dem Lausitzring stehen wir ein wenig unter Zugzwang. Dieses Wochenende müssen wir möglichst viele Punkte sammeln, damit für uns der Zug nicht schon vorzeitig abfährt. Der eintägige Test in der vergangenen Woche war sehr aufschlussreich. Schon wegen dem Kennenlernen des Circuit hat sich es sich bezahlt gemacht, den Trip nach Belgien zu unternehmen. Am Meisten war ich von der Streckenführung überrascht, die viele Bergauf- und Bergab-Passagen beinhaltet. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Im Endeffekt konnten wir uns gut auf das bevorstehende Rennwochenende vorbereiten. Wir wissen mit welcher Abstimmung am Freitag zu beginnen ist und aufgrund der drittschnellsten Rundenzeit können wir Zolder zuversichtlich entgegenblicken. Oberste Priorität für uns an diesem Wochenende ist sitzenzubleiben und ins Ziel kommen!”

Zeitplan Superbike/Superstock:

Freitag, 10. Mai: 09:40-10:01 FP1

Freitag, 10. Mai: 11:25-11:55 FP2

Freitag, 10. Mai: 15:10-15:40 FP3

Samstag, 11. Mai: 10:15-10:50 QP1

Samstag, 11. Mai: 14:15-14:55 QP2

Sonntag, 12. Mai: 10:05-10:15 Warm Up

Sonntag, 12. Mai: 12:15 Rennen 1 (17 Runden)

Sonntag, 12. Mai: 16:00 Rennen 2 (17 Runden)

IDM Test, Circuit Valencia - 11.03.

 

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NULLNUMMER BEIM SAISONAUFTAKT geschrieben am 27. April 2013

Michael Ranseder erlebte bei der ersten Veranstaltung zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft SUPERBIKE*IDM 2013 ein pechschwarzes Wochenende. Der Honda-Pilot musste nach zwei Unfällen in den Rennen am vergangenen Sonntag die Abreise vom Lausitzring ohne Punktegewinn antreten. Zum Glück blieb er bei diesen heftigen Abflügen unverletzt.

Am vergangenen Wochenende feierte die neue SUPERBIKE*IDM auf dem 4.255 Meter langen Lausitzring ihre Premiere. Nach dem Gewinn der Vize-Meisterschaft in den vergangenen zwei Jahren und dem Team-Wechsel zu Holzhauer Honda Racing Promotion zählt Michael Ranseder auch in dieser Saison zum engsten Kreis der Titelfavoriten in der überaus kompetitiven Superbike-Klasse des nationalen Championats in Deutschland. Zum Saisonauftakt musste der Vollblut-Racer aus dem oberösterreichischen Antiesenhofen jedoch einen herben Rückschlag für seine diesjährige Kampagne hinnehmen.

Dabei war der Honda-Pilot topmotiviert in das erste Rennwochenende gestartet, nachdem ein zweitägiger Test am Wochenbeginn auf gleicher Rennstrecke überaus positiv verlaufen war. Mit der fünftschnellsten Rundenzeit im ersten Zeittraining am Samstagvormittag gelang ein vielversprechender Auftakt, bevor in QP2 am Nachmittag bei guten Bedingungen ein Sturz nach zwei Sektor-Bestzeiten ein besseres Abschneiden als Startplatz sieben verhinderte.

“Der zweitägige Test Anfang der vergangenen Woche war ein gutes Aufwärmtraining für das erste Rennwochenende. Der Montag diente überwiegend als Fahrtraining, um nach der langen Pause seit dem Valencia-Test Mitte März wieder in den Rhythmus zu kommen. Am zweiten Tag bei guten Bedingungen konnten wir viel Abstimmungsarbeiten erledigen. Mit diesen Aufgaben haben wir dann am Freitag während der freien Trainings weiter gemacht, sodass wir bis zu den Zeittrainings ein gutes Setting erarbeitet hatten. Leider haben die Qualifyier-Reifen aus unerklärlichen Gründen nicht den gewünschten Effekt gebracht. In QP2 mussten wir sogar mit einem weichen Rennreifen auf Zeitenjagd gehen und so einen Reifen kann man eben nicht so pushen wie einen Qualifyier. Nach zwei Sektor-Bestzeiten bin ich leider gestürzt. Der siebte Startplatz lag mir schwer im Magen, weil bestimmt mehr möglich gewesen wäre.”

Am Renntag blieb dann der Sturzteufel sein ständiger Begleiter. Bereits in der dritten Runde des ersten Rennens stürzte Ranseder ins Kiesbett und nach mehreren Überschlägen ging die Honda CBR 1000 RR in Feuer auf. Seine Einsatzrennmaschine war danach ein Totalschaden.

“Dank eines optimalen Starts konnte ich in der ersten Runde gleich zwei Gegner überholen und ich habe auch sofort einen guten Rhythmus gefunden. Meine Honda war perfekt abgestimmt und die Reifen funktionierten gut, doch leider ist mir in der schnellen Schikane das Vorderrad weggerutscht.”

In der Pause bis zum zweiten Rennen ĂĽber 16 Runde musste das Ersatzmotorrad vorbereitet und einsatzbereit aufgebaut werden. Bis zur letzten Minute wurde in aller Hektik fleiĂźig geschraubt und gewerkt, sodass er pĂĽnktlich seinen siebten Startplatz einnehmen konnte. Doch auch dieses Mal kam der Honda-Pilot nicht ĂĽber die volle Renndistanz, da er in Runde sechs erneut ĂĽbers Vorderrad ausrutschte.

“Das zweite Rennen musste ich mit dem Ersatzmotorrad in Angriff nehmen. Dieses war natürlich alles andere als optimal abgestimmt. Es gelang mir dennoch umgehend der geänderten Situation mich gut anzupassen und versuchte alles um nach vorne zu kommen, aber anhand der Rundenzeiten lässt sich ablesen, dass es wie erwartet eher sehr mühevoll war. In der sechsten Runde war dann das Wochenende vorzeitig vorbei, nachdem mir erneut das Vorderrad ein zweites Mal ohne irgendwelche Vorwarnung weggerutscht ist. Mit null Punkten vom ersten Rennwochenende nach Hause zu fahren ist natürlich ein „Worst Case“ und viel mehr geben uns die zwei Stürze übers Vorderrad zu bedenken. Von dem her müssen wir bis zum nächsten Rennen in Zolder in drei Wochen unsere Hausaufgaben genauestens erledigen. Außerdem, dreimal Abfliegen an einem Rennwochenende ist schon lange Zeit nicht mehr vorgekommen. Es tut mir leid für mein Team so viel Schrott abgeliefert zu haben.”

Rangliste Qualifikationstraining (beide Zeittrainings kombiniert):

1. Markus REITERBERGER (GER) BMW S1000RR 1´39.020 (QP2)

2. Matej SMRZ (CZE) Yamaha R1 1´39.237 (QP2) +0.237

3. Damian CUDLIN (AUS) BMW S1000RR 1´39.512 (QP2) +0.492

4. Erwan NIGON (FRA) BMW S1000RR 1´40.028 (QP”) +1.008

7. Michael RANSEDER (AUT) Honda CBR 1000 RR 1´40.207 (QP2) +1.187

 

Ergebnis Lausitzring I – 1. Rennen:

1. Damian CUDLIN (AUS) BMW S1000RR 26´51.028

2. Erwan NIGON (FRA) BMW S1000RR +5.610

3. Markus REITERBERGER BMW S1000RR +9.498

DNF Michael RANSEDER Honda CBR 1000 RR

 

Ergebnis Lausitzring I – 2. Rennen:

1. Damian CUDLIN (AUS) BMW S1000RR 26´46.551

2. Matej SMRZ (CZE) Yamaha R1 +1.253

3. Erwan NIGON (FRA) BMW S1000RR +8.991

DNF Michael RANSEDER (AUT) Honda CBR 1000 RR

 

Meisterschaftsstand SUPERBIKE*IDM nach zwei Rennen:

1. Damian CUDLIN (AUS) BMW S1000RR 50

2. Erwan NIGON (FRA) BMW S1000RR 36

3. Markus REITERBERGER (GER) BMW S1000RR 29

Michael RANSEDER (AUT) Honda CBR 1000 RR

SUPERBIKE*IDM Kalender 2013:

19./20./21. April – Lausitzring I
10./11./12. Mai – Zolder (BEL)
14./15./16. Juni – Oschersleben
21./22./23. Juni – Red Bull Ring (AUT)
2./3./4. August – Schleizer Dreieck
6./8./9. September – Sachsenring
20./21./22. September – Hockenheim
11./12.13. Oktober – Lausitzring II
 
IDM Lausitzring I - 20.04.
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ERFOLGREICHER START IN DIE SAISON 2013 geschrieben am 13. März 2013

Michi ist in den vergangenen zwei Wochen ein guter Start in seiner neuen Herausforderung gelungen. Von den ersten Testfahrten auf den spanischen Rennstrecken in Albacete und Valencia reisten er und sein neues Team Holzhauer Racing Promotion mit positiven Resultaten ab.

In der vergangenen Woche war es für Michi endlich soweit. Auf dem Circuito de Albacete konnte er die langerwarteten Saisonvorbereitungen mit seinem neuen Team und natürlich auch mit seinem neuen Arbeitsgerät in Angriff nehmen. Bei wechselhaften Witterungsbedingungen an den drei Tagen meisterte er die Umstellung auf die Honda CBR 1000 RR problemlos. Erst beim zweiten Test am vergangenen Montag und Dienstag in Valencia begann man mit der eigentlichen Testarbeit. Neben vielen Reifentests in Zusammenarbeit mit Dunlop konnten der 26-Jährige und seine Crew wertvolle Daten für eine Basisabstimmung der Honda erarbeiten.

Vor dem offiziellen IDM-Test auf dem Lausitzring am ersten Wochenende im April ist noch ein weiterer privater Test in Italien geplant.

“Im Großen und Ganzen ist uns bei den ersten Testfahrten ein guter Start in die neue Saison gelungen. Der erste Termin in Albacete war ein wenig von schlechtem Wetter beeinträchtigt, trotzdem waren diese drei Tage sehr wertvoll für uns. Wir sind dennoch viel zum Fahren gekommen, was nach der langen Winterpause sehr wichtig war. Vorrangig ging es darum den Rhythmus wieder zu finden und die Umstellung auf das neue Motorrad zu schaffen. In beiden Fällen ist mir das schnell und problemlos gelungen. Größere Aufgaben waren ansonsten gar nicht angesagt. Am Montag und Dienstag waren in Valencia die Bedingungen mit durchgehend trockenen Verhältnissen nahezu optimal. Von dem her haben wir erst bei diesen Training mit der eigentlichen Testarbeit begonnen. An diesen zwei Tagen haben wir richtig viel gearbeitet und dabei viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Es wurden jede Menge unterschiedlicher Dinge durchprobiert und vorrangig ging es für mich auch in Valencia darum, die Honda besser kennenzulernen. Meine neue Rennmaschine unterscheidet sich vollkommen zur jetztjährigen. In erster Linie trifft dies auf die Motorcharakteristik zu. Jedenfalls merkt man sofort, dass die CBR 1000 RR eine bereits ausgereifte Rennmaschine ist. Motorelektronik und Fahrwerksseitig ist die Honda in gewissem Maß einfacher abzustimmen. Abgesehen davon haben wir trotzdem noch viel Arbeit vor uns, obwohl wir in Valencia schon einiges erreicht haben. Außerdem hat unser Reifenausrüster viel neues Material gebracht, was vor allem am zweiten Tag viel Zeit in Anspruch nahm. Natürlich brauchen wir noch viele weitere Runden, um bis zum Beginn der Meisterschaft bestens aufgestellt zu sein. Aber nach dem ersten Aufeinandertreffen mit der Konkurrenz können wir mit unserem Level zufrieden sein. In jeden Fall bin ich mit meinem neuen Team sehr zufrieden und freue mich auch über die schon bestens funktionierende Zusammenarbeit; die Stimmung ist prächtig. Auch die Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen Freddy Foray bringt uns weiter. Insgesamt betrachtet sind die ersten Tests erfolgreich verlaufen.”

IDM Test, Circuit Valencia - 11.03.

 

IDM Test, Circuit Valencia - 11.03.

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Michis Blog geschrieben am 25. Februar 2013

“Nachdem meine Website fĂĽr längere Zeit quasi in einen Winterschlaf verfiel, denke ich macht es Sinn mit einem Blog in die neue Saison zu starten. Zunächst aber möchte ich allen Freunden, Fans und selbstverständlich meinen treuen Sponsoren nachträglich noch die besten GlĂĽckwĂĽnsche fĂĽr ein erfolgreiches und vor allem gesundes 2013 zu wĂĽnschen!

“In den vergangenen Monaten hat sich viel in meinem Umfeld geändert. Allen voran natĂĽrlich mein Teamwechsel. Wie bekannt werde ich 2013 fĂĽr das Team Honda Holzhauer Racing Promotion mit einer CBR 1000 RR die Internationale Deutsche Meisterschaft in der Superbike Klasse bestreiten. Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung.

“Im vergangenen Herbst hatte ich schon mehrmals die Gelegenheit mein neues Arbeitsgerät auszuprobieren. Obwohl wir dabei natĂĽrlich noch nicht die 2013er Einsatzmaschine zur VerfĂĽgung hatten, bin ich nach den ersten EindrĂĽcken von der Honda sehr angetan. Ich denke, dass wir mit dem neuen Motorrad bis zum Meisterschaftsauftakt ein schlagkräftiges Paket auf die Beine stellen werden. Unsere Zielsetzung lautet jedenfalls um die Titelvergabe mitzukämpfen.

“Die Saison hat fĂĽr mich schon längst begonnen. Abgesehen von vielerlei organisatorischen Dingen trainiere ich fleiĂźig fĂĽr mein groĂźes Ziel endlich den Superbike-Titel zu gewinnen. Neuerdings zählen auch regelmäßige Sessions im Fitness-Studio zu meinen Trainingsplan und dieser strenge Winter lädt auch viel zum Skitouren-Gehen ein. Skitouren sind ebenfalls ein ausgezeichnetes Ausdauer- und Krafttraining ist. Mittlerweile kann ich aber das erste Training mit meiner Rennmaschine kaum mehr erwarten.

“Die ersten Testfahrten werden wir Anfang bis Mitte März auf den spanischen Rennstrecken in Albacete und Valencia absolvieren. Beide kenne ich gut und ich bin ĂĽberzeugt, dass wir abgesehen davon, dass wir uns dort als erstes den Winterrost aus den Knochen fahren, auch eine vernĂĽnftige Basis-Abstimmung erarbeiten können. Zum ersten Mal seit meiner RĂĽckkehr in die Deutsche Meisterschaft werde ich dieses Jahr mit einem Teamkollegen zusammenarbeiten, worĂĽber ich eigentlich sehr glĂĽcklich bin. Schon wegen dem Erfahrungsaustausch beim Erarbeiten von Abstimmungsdaten bin ich froh einen erfahrenen Mann wie Freddy Foray als Boxennachbar zu haben.

“Bevor am 5. März die zweiwöchige Reise nach Spanien losgeht gibt es noch einiges zu erledigen. Neben Teamwechsel und Motorrad wird in diesem Jahr auch die Startnummer neu sein: ich werde mit der 18 auf Titeljagd gehen. In jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf eine bestimmt aufregende Saison 2013!”

Bis bald,

Michael #18

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MOTORSCHADEN UND REGLEMENTUNKLARHEITEN KOSTEN MEISTERTITEL geschrieben am 18. September 2012

Schier unglaubliches Pech musste Michi beim Saisonfinale am Hockenheimring ertragen. Wegen eines Motorschadens vor dem Start zum ersten Rennen und anschließenden Unklarheiten in der Auslegung des Reglements verlor der BMW-Pilot den zum Greifen naheliegenden Meistertitel in der hartumkämpften IDM Superbike-Klasse. Eine entfesselte Fahrt zu einem überlegenen Start-/Ziel-Sieg im zweiten Lauf sicherte zum dritten Mal in Folge den Vize-Titel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.

Bei guten äußeren Bedingungen startete Michi bestens vorbereitet in das letzte Rennwochenende der Saison, zu dem er mit acht Punkten Vorsprung auf den Franzosen Erwan Nigon angereist war. Das Duo Michi Ranseder und seine BMW S1000RR präsentierten sich an den Trainingstagen in Hochform. Der Antiesenhofener vom Team TECHNOGYM RACING Austria powered by Fritze Tuning dominierte auch beide Qualifikationstrainings. Erst im letzten Augenblick schnappte ihm Damian Cudlin die Poleposition weg. Michis schärfster Konkurrent im Kampf um den Meistertitel, Erwan Nigon, qualifizierte sich für den dritten Startplatz.

“Wir haben die freien Trainings am Freitag bestens genützt und ein optimales Setting ausgetüftelt. In den Qualifyings ist alles nach Plan gelaufen. Schade, dass es dann doch nicht ganz zur Pole gereicht hat. Aber mit dem zweiten Startplatz haben wir uns eine gute Ausgangsposition für die Rennen geschaffen.“

Michi startete mit einem perfekten Warm Up und der zweitschnellsten Rundenzeit in dieser Session optimal in den Renntag. Doch in der Runde zur Startaufstellung kĂĽndigte sich das Unheil an, als der Motor seiner BWM nicht einwandfrei funktionierte und stark rauchte. Sofort beschloss seine Crew die Ersatzmaschine startklar zu machen, was jedoch vom Sportkommissar verwehrt wurde. Michi musste tatenlos zuschauen, wie Nigon als Zweiter im Rennen das Punktemaximum holte. Sieger Cudlin durfte als Gaststarter keine Punkte sammeln.

“Was für ein Pech! Am Vormittag während dem Warm Up hat alles einwandfrei funktioniert. Das Setup war perfekt und ich konnte mich voll auf meine Aufgabe konzentrieren. Ich bin sehr zuversichtlich aus der Box gefahren. Aber im Motorsport ist man eben von der Technik abhängig und ein unvorhergesehenes Problem kann jeder auftreten. Es hat unbeschreiblich wehgetan, die Meisterschaftsführung wehrlos aus der Hand geben zu müssen.”

Zum Start des zweiten Rennens am Nachmittag trat Michi mit der Ersatzmaschine und einer gehörigen Wut im Bauch an. Nur ein Sieg war die letzte Chance aus eigener Kraft noch Meister zu werden. Im allerletzten Rennen zeigte er auch seine Qualitäten als Blitzstarter, denn mit dem Erlöschen der Startampel enteilte er der Konkurrenz. Nach der Auftaktrunde betrug der Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Cudlin schon 0,9 Sekunden. Bis zur Zieldurchfahrt baute er diesen mit einer entfesselten Fahrt bis auf 6,1 Sekunden aus. Während Michi ungefährdet an der Spitze fuhr, stellte sich die Frage, auf welcher Position Meisterschaftsrivale Nigon lag. Der BMW-Pilot aus Frankreich arbeitete sich nach verhaltenem Start vom siebten bis auf Rang drei nach vorne, ehe er in der letzten Runde noch von Matej Smrz auf den vierten Platz verdrängt wurde. Dieses Ergebnis reichte Nigon zum Gewinn des Titels. Michis vierter Saisonsieg war nur ein schwacher Trost.

“Dieses Rennen hat gezeigt, dass wir uns auf Top-Niveau befinden! Mein Ersatz-Bike war perfekt vorbereitet. Ich konnte eigentlich locker dem Feld davonfahren und hatte alles unter Kontrolle. Leider haben alle Anstrengungen des Teams in der Pause vor dem zweiten Rennen und auch die von mir selbst während dem zweiten Lauf nichts eingebracht. An dieser Stelle möchte ich gleich an mein Team fĂĽr eine ansonsten tolle Saison ein ganz groĂźes Dankeschön richten! Im Nachhinein ärgert mich am meisten die Vorgehensweise und Sturheit der Funktionäre, nämlich wie manchmal das Reglement ausgelegt wird.”

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DAS SAISONFINALE AM HOCKENHEIMRING geschrieben am 13. September 2012

An diesem Wochenende wartet auf Michi das absolute Saison-Highlight. Beim Finale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft am Hockenheimring will er den Titel in der hartumkämpften Superbike-Klasse fixieren. Der BMW-Pilot vom Team TECHNOGYM RACING Austria powered by Fritze Tuning reist mit acht Punkten Vorsprung auf seinem schärfsten Widersacher und Markenkollegen Erwan Nigon an. Die Chancen auf seinem ersten Titelgewinn nach acht Jahren – 2004 krönte sich Michi zum IDM-Meister in der 125er Klasse – und zwei Vize-Meisterschaften in den vergangenen zwei Saison stehen trotzdem gut, zumal die Streckenführung auf dem 3.692 Meter langen Hockenheimring dem Vollblut-Racer besser liegt, als zuletzt das Schleizer Dreieck oder der Sachsenring, wo Michi vor zwei Wochen mit zwei Podiumsplatzierzungen seine Führung in der Meisterschaft erfolgreich verteidigte.

“Hockenheim wird bestimmt ein anstrengendes Wochenende. Acht Punkte Vorsprung in der Tabelle ist im Prinzip gar nichts. Vom ersten Training an müssen wir voll konzentriert arbeiten und eine gute Abstimmung finden. Von der Strecke her liegt mir der Hockenheimring eine Spur besser als zuletzt Schleiz oder der Sachsenring. Einen Vorteil bringt das jedoch nicht. Trotz der Anspannung freue ich mich auf das Saisonfinale, noch dazu, wo dieses in Hockenheim stattfindet und wo ich schon schöne Erfolge feiern konnte. Das soll auch an diesem Sonntag wieder so sein, denn ich will unbedingt die Nummer Eins auf meinem Motorrad haben – der Meistertitel ist selbstverständlich das Ziel!“

Michis Zeitplan fĂĽr das Saisonfinale am Hockenheimring:

Freitag, 14. September: 09:35 – 10:05 Freies Training

Freitag, 14. September: 11:20 – 11:50 Freies Training

Freitag, 14. September: 14:30 – 15:00 Freies Training

Samstag, 15. September: 10:40 – 11:20 1. Qualifikationstraining

Samstag, 15. September: 14:30 – 15:10 2. Qualifikationstraining

Sonntag, 16. September: 09:15 – 09:25 Warm Up

Sonntag, 16. September: 11:15 1. Rennen (21 Runden)

Sonntag, 16. September: 15:35 2. Rennen (21 Runden)

 

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MICHI ZWEIMAL AM PODIUM IN SACHSEN geschrieben am 4. September 2012

Beim vorletzten IDM-Event in der laufenden Meisterschaft fuhr Michi am vergangenen Sonntag am kurvenreichen Sachsenring zweimal aufs Podium. Mit einem dritten Rang in ersten Rennen und einem bärenstarken zweiten Platz im anschließenden Heat behauptete sich der BWM-Pilot vom Team TECHNOGYM RACING Austria powered by Fritze Tuning an der Führungsposition in der Punktetabelle. Michi geht nun mit einem Polster von acht Zählern in das Saisonfinale in zwei Wochen auf dem Hockenheimring.

Wegen der limitierten Betriebstage aus Lärmschutzgründen gab es dieses Mal am Freitag keine freien Trainings. Umso wichtiger war es daher, dass man während der Qualifying am Samstag keine Zeit verliert. Bei guten Bedingungen mit trockenen Verhältnissen starteten Michi und seine Crew mit konzentrierter Setup-Arbeit in das Rennwochenende auf der 3.671 Meter langen Grand-Prix-Strecke. Der BMW-Pilot fuhr im QP1 am Vormittag die achtschnellste Rundenzeit und legte mit einem optimalen Setting für die Berg- und Tal-Bahn am Nachmittag ordentlich zu. Schließlich qualifizierte er sich für den zweiten Startplatz, nachdem ihn erst im Finish der Niederländer Ghisbert van Ginhoven um 0.043 Sekunden die Poleposition wegschnappte.

“Mit dem zweiten Startplatz ist uns eine ausgezeichnete Ausgangsposition für die Rennen gelungen. Wegen der ersatzlos gestrichenen Freitagstrainings war es wichtig, dass wir schon im ersten Qualifying ein gutes Setup erarbeiten. Das ist uns auch gelungen. Am Nachmittag haben wir noch ein paar Feinheiten gefunden und in der Schlussphase des Zeittrainings konnte ich mich voll und ganz auf die Zeitenjagd konzentrieren.“

Während dem ersten Rennen herrschten optimale Bedingungen. Nach einem stark bewölkten Trainingstag zeigte sich am Renntag die Sonne. Leider patzte Michi wieder einmal am Start, sodass er sich zunächst in der ersten Verfolgergruppe mit Meisterschaftsrivalen Jörg Teuchert, Pole-Setter Van Ginhoven durchsetzen musste, während an der Spitze des Feldes sein schärfster Konkurrent um den Titel, Erwan Nigon, zusammen mit Karl Muggeridge und Dario Guiseppetti davonziehen konnten. Ein technischer Defekt an der Giuseppettis Ducati führte zu einem Durcheinander und half den Abstand zwischen Spitzengruppe und Verfolgern zu schließen. Nigon konnte sich allerdings absetzen und gewann auch Heat eins. Dahinter entbrannte ein sehenswerter Positionskampf zwischen Teuchert und Michi. Nach einigen brandheißen Überholmanövern hatte schließlich Michis deutscher Markenkollege das bessere Ende und fuhr mit 1,1 Sekunden Rückstand auf Laufsieger Nigon ins Ziel. Michi wurde Dritter und rettete mit einem Punkt Vorsprung die Meisterschaftsführung.

“Abgesehen von meinem Start habe ich die ersten zwei Runden etwas verschlafen. Danach habe ich aber gut ins Rennen gefunden und es hat nicht allzu lange gedauert, bis ich auf Rang drei lag. Der Zwischenfall mit Dario hat uns etwas Zeit gekostet, was Nigon geschickt zur Flucht genutzt hat. In der Schlussphase sind mir im Kampf mit Jörg ein paar Fahrfehler unterlaufen. Ich denke, dass er trotzdem in den letzten Runden mehr Reserven hatte als ich. Nichtsdestotrotz freue ich mich über dieses Podium, auf das wir so lange warten mussten.”

Bis zum Start des zweiten Rennens am Nachmittag sind wieder dichte Wolken aufgezogen. Ein böiger Wind sorgte zusätzlich für kühlere Temperaturen. Rennen Nummer 14 zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft wurde dennoch bei trockenen Verhältnissen abgewickelt. Der Rennverlauf gestaltete sich dieses Mal etwas anders, da Ducati-Pilot vom Start weg der Konkurrenz enteilte und seinen ersten Saisonsieg feierte. Michi gelang ein bei weitem besseren Start und mischte kräftig an der Spitze mit, während der Australier Gareth Jones auf Rang zwei liegend die Gruppe etwas aufhielt. Nachdem Michi und seine Verfolger am Australier vorbeigehen konnten, kam es zu einer Neuauflage des Duells mit seinem Markenkollegen Teuchert. Dieses Mal setzt sich Michi im Fight um Platz zwei energisch durch und konnte sich sogar in den letzten Runden von seinem Gegner absetzen. Mit dem zweiten Rang baut Michi die Führung in der Tabelle auf acht Punkte gegenüber Nigon aus, der als Vierter ins Ziel kam.

“Dieses Rennen ist aus meiner Sicht sehr unterhaltsam verlaufen. Trotzdem wäre es mir lieber gewesen, alleine vorne wegzufahren, nachdem der Start schon super geklappt hat. Jedenfalls wurde in unserer Gruppe um jeden einzelnen Millimeter gekämpft. 21 Runden in einer derartigen Schlacht sind auf dem Sachsenring eine sehr lange Distanz. Man darf keine Sekunde die Konzentration verlieren. Kurz vor Rennende hat Nigon noch ein paar Angriffe gestartet, die ich aber abwehren konnte. Dieses Mal habe ich mir das Rennen besser eingeteilt und mit der Taktik Kopf einziehen und Vollgas geben ist es mir gelungen, einen kleinen Vorsprung herauszufahren, den ich bis ins Ziel halten konnte. Mit den Platzierungen drei und zwei an diesem Wochenende können wir zufrieden. Vielen Dank an mein Team, das einen hervorragenden Job erledigt hat und selbstverständlich auch an Dunlop, weil wir im Besonderen hier am Sachsenring mit den Reifen bedeutende Fortschritte erzielt haben. Hoffentlich können wir beim Finale in Hockenheim in diesem Stil weitermachen!”

Vor den entscheidenden zwei Rennen beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring in zwei Wochen führt Michi die IDM Superbike-Klasse mit 225 Punkte , gefolgt von Erwan Nigon mit 217 und Jörg Teuchert mit 202 Zählern an.

Nächster IDM-Event: Finale 16. September, Hockenheimring

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MICHI ZWEIMAL VIERTER IN SCHLEIZ geschrieben am 7. August 2012

Bei der sechsten Veranstaltung zur IDM Superbike-Meisterschaft 2012 am vergangenen Wochenende auf dem Schleizer Dreieck belegte Michi in beiden Rennen den starken vierten Platz. Der BWM-Pilot vom Team TECHNOGYM RACING Austria powered by Fritze Tuning baute damit seine Führung in der Meisterschaft auf zehn Punkte aus, da er zweimal seinen schärfsten Konkurrenten Erwan Nigon auf Rang fünf hinter sich halten konnte.

Das Rennwochenende auf der Naturrennstrecke in Schleiz gilt als Klassiker im Kalender der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. Im Gegensatz zum vorhergegangenen Rennen in Assen reisten Michi und seine Mannschaft dieses Mal besser vorbereitet an. Nach einem erfolgreich verlaufenen Test im vergangenen April konnte man schon an den Trainingstagen auf hilfreiche Daten bauen. In den Qualifikationstrainings stĂĽrmte Michi auf den dritten Startplatz und verfehlte dabei die Poleposition um gerademal 12 Hundertstelsekunden.

“Der Test in Schleiz vor einiger Zeit hat sich bezahlt gemacht. Von den ersten Trainingsrunden an waren wir mit dem Setup auf dem richtigen Weg. Mit jedem Run konnten wir uns schrittweise verbessern. Die Pole haben wir denkbar knapp verpasst, aber mit dem dritten Startplatz war die Ausgangslage für die Rennen dennoch gut.”

Das Geschehen im ersten Rennen war von purem Chaos beherrscht. Just in dem Moment als Michi den zweiten Platz einnahm, musste wegen einem Sturz abgebrochen werden. Nach dem Re-Start musste erneut abgebrochen werden, weil bei einsetzenden Regen etliche Konkurrenten ausrutschten. In der Folge kam es zu chaotischen Szenen bei der Organisation des Neustarts. Letztlich wurde der Lauf als Sprint über fünf Runden  neu gestartet. Vom Start weg zogen Matej Smrz, Karl Muggeridge und Troy Herfoss davon. Michi reihte sich als Vierter ein und hielt seinen Meisterschaftsrivalen Nigon bis ins Ziel in Schach.

“In diesen Rennen waren wir am besten Weg auf das Podium zu fahren, aber die Umstände waren gegen uns. So ist es eben im Rennsport. In dem Sprint über fünf Runden war nicht mehr als der vierte Rang möglich. Wir können aber zufrieden damit sein. In erster Linie deswegen, weil Nigon hinter uns ins Ziel kam.”

Bis zum Start von Heat zwei war die Fahrbahn wieder vollkommen abgetrocknet und das Rennen fand bei strahlendem Sonnenschein statt. An Spitze entwickelte sich ein sehenswerter Vierkampf zwischen Smrz, Garreth Jones, Muggeridge und Jörg Teuchert, während Michi die Verfolgergruppe anführte. Dabei kontrollierte er über die Distanz erneut seinen Rivalen Nigon. Michi profitierte in der Schlussphase vom sturzbedingten Ausfall Smrz’s und fuhr als Vierter über die Ziellinie.

“Im Gegensatz zu Assen war dieses Mal alles im grünen Bereich. Die technischen Probleme waren ausgemerzt und wir hatten ein sehr gutes Renn-Setup. So gesehen war bis auf den zweiten Start, bei dem ich wieder einmal gepatzt habe, alles ok. Ich bin aber schnell in meinem Rhythmus gekommen und habe zügig aufgeholt. Im weiteren Rennverlauf habe ich mich vom Kampf um die Führungsposition ferngehalten, weil die Jungs da vorne auf Biegen und Brechen unterwegs waren. Sichere Punkte nach Hause bringen war hinsichtlich der Meisterschaft wichtiger. Und dass wir abermals vor Nigon ins Ziel gekommen sind, zählt doppelt.”

Bei noch vier ausstehenden Rennen führt Michi die Meisterschaft mit 189 Punkten an. Sein schärfster Widersacher Erwan Nigon hält bei 179 Zählern. Auf Rang drei liegt Jörg Teuchert mit 166 Punkten.

Nächster IDM-Event: 2. September, Sachsenring

IDM Schleizer Dreieck, 5.08.

IDM Schleizer Dreieck, 5.08.

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SAISON-KLASSIKER AUF DEM SCHLEIZER DREIECK ERWARTET DIE IDM geschrieben am 2. August 2012

Für Michi und sein Team TECHNOGYM RACING Austria powered by Fritze Tuning geht es in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft 2012 an diesem Wochenende mit der sechsten Saison-Veranstaltung auf der Naturrennstrecke auf dem Schleizer Dreieck weiter. Nach der schwierig verlaufenen IDM-Runde in Assen vor knapp zwei Wochen will der 26-jährige BMW-Pilot in Thüringen sein Punktepolster als Führender in der Superbike-Klasse ausbauen.

“Bei der vergangenen IDM-Runde in Assen ist es für uns überhaupt nicht gelaufen. Daher müssen wir uns an diesem Wochenende umso mehr anstrengen, um die verpassten Punkte aufzuholen. Das wird bestimmt nicht einfach werden. Schleiz ist schon alleine wegen dem Naturcharakter eine schwierige Rennstrecke. Außerdem ist die Streckenführung mit einem Superbike nicht unbedingt easy zu meistern. Im Gegensatz zu Assen können wir an diesem Wochenende auf den Datenaufzeichnungen aus dem vergangenen Jahr aufbauen und zusätzlich haben wir bei einem erfolgreich verlaufenen Test auf dem Schleizer Dreieck vor einiger Zeit wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ich freue mich auf diesen Saison-Klassiker.“

Michis Zeitplan fĂĽr das Schleizer Dreieckrennen:

Freitag, 3. August: 09:05 – 09:35 Freies Training

Freitag, 3. August: 11:00 – 11:30 Freies Training

Freitag, 3. August: 14:35 – 15:05 Freies Training

Samstag, 4. August: 09:45 – 10:25 1. Qualifikationstraining

Samstag, 4. August: 14:10 – 14:50 2. Qualifikationstraining

Sonntag, 5. August: 08:30 – 08:40 Warm Up

Sonntag, 5. August: 11:30 1. Rennen (20 Runden)

Sonntag, 5. August: 15:30 2. Rennen (20 Runden)

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